Google Chrome, Microsoft Edge und Co.

Aktuelle Intel-CPUs sorgen für langsame Chromium-Browser

Bei Chromium-Browsern wie Chrome oder Edge kann es in Verbindung mit aktuellen Intel-CPUs zu Lags kommen. Intel selbst bietet einige Workarounds für das Problem an.

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Intel Alder Lake-HX
Sorgen bei manchen für Browser-Probleme: Intels aktuelle Alder-Lake-Prozessoren.
© Intel

Einige von Intels aktuellen Alder-Lake-Prozessoren bescheren Nutzer*Innen von Chromium-Browsern derzeit Kopfzerbrechen. Wie Intel selbst bestätigt, sorgen manche der CPUs der 12. Generation für Verzögerungen in Browsern wie Google Chrome oder Microsoft Edge. Das Registrieren von Klicks oder das Nachladen einer Webseite beim Scrollen kann so mehrere Sekunden in Anspruch nehmen.

Betroffen sind dabei Prozessoren, die auf eine integrierte Grafikeinheit vom Typ Intel UHD Graphics 770 setzen. Damit tritt das Problem bei Modellen der Prozessorreihen i5-12500, i5-12600, i7-12700 und i9-12900 auf. Eine genaue Auflistung aller betroffenen CPUs finden Sie am Ende der Artikels.

Um dem Problem beizukommen, nennt Intel aktuell vier verschiedene Workarounds, die den Fehler lösen können. Diese sind:

  1. Den Browser auf die aktuelle Version updaten: Bei Edge und Chrome gehen Sie dafür in den Einstellungen ihres Browsers auf "Hilfe -> Über Google Chrome" bzw. "Hilfe und Feedback -> Infos zu Microsoft Edge".
  2. Windows auf die aktuelle Version updaten und ausstehende Patches installieren: Drücken Sie hierfür [Win] + [I] und gehen Sie dann zu "Update und Sicherheit -> Windows Update".
  3. Intels Grafiktreiber für Windows per Clean-Install neu installieren: Dafür kann entweder die aktuelle Version des Custom-Drivers des eigenen Mainboard-Herstellers oder die generische Variante aus Intels Download-Center verwendet werden. Helfen kann hier eine Anleitung zum Clean-Install des Intel-Treibers.
  4. Die Hardware-Beschleunigung des Browsers deaktivieren: Gehen Sie dafür in den Einstellungen unter Chrome zu "Erweiterte Einstellungen -> System" und unter Edge zu "System".
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8.7.2022 von Alana Friedrichs

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