Konkurrenz für Nvidia & AMD

Intel Arc: Alle Infos zu den neuen Grafikkarten

Mit der Arc-Reihe will Intel Druck auf Nvidia und AMD beim umkämpften GPU-Markt ausüben. Wir haben alle Infos zu den neuen Grafikkarten.

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Intel liefert Details zu seinen Gaming-Grafikkarten, die für 2022 erwartet werden.
Intel liefert Details zu seinen Gaming-Grafikkarten, die für 2022 erwartet werden.
© Intel

Zu Intel Arc, der kürzlich bekanntgegebenen neuen Grafikkarten-Reihe, hat das Unternehmen im Rahmen des "Intel Architecture Day 2021" neue Details veröffentlicht. Vor allem zur Architektur der ersten Generation "Alchemist" hat sich Intel genauer geäußert.

Bestätigt wurde die Fertigungstechnik auf 6-Nanometer-Basis, wodurch laut Intel die Taktrate verglichen mit der bisher bekannten DG1-Grafikkarte um bis zu 50 Prozent steigen soll – von der DG1-Taktrate mit 1,5 GHz ausgehend würde das einen Anstieg auf bis zu 2.25 GHz bedeuten. Auch die Effizienz der GPU, die in der Regel mit Leistung pro Watt angegeben wird, soll um 50 Prozent verbessert werden.

Zusätzlich dazu wurde auf die anstelle von Execution Units zum Einsatz kommenden "XMX"-Engines eingegangen, welche sich für Intels Xe-Super-Sampling verantwortlich zeichnen. Mit diesem soll analog zu Nvidias DLSS oder AMDs Fidelity FX ein KI-gestütztes Upscaling von Renderinhalten möglich sein. Wie die Benchmarks verglichen damit ausfallen werden, ist zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch unbekannt.

Originalmeldung vom 17. August 2021: Intel Arc angekündigt

Intel macht Ernst: Mit der Vorstellung von "Arc", der neuen und ersten dedizierten Grafikkarten-Reihe von Intel, will das Unternehmen in den GPU-Markt einsteigen. Unter dem Codenamen "Alchemist" sollen im ersten Quartal 2022 die bisher als DG2 bekannten Grafikkarten ihren Release feiern.

Zeitgleich kündigte Intel auch die Codenamen für zukünftige Generationen seiner Grafikkarten an – mit "Battlemage", "Celestial" und "Druid" möchte das Unternehmen "Intels tiefes und fortlaufendes Engagement zu Spielern und Content-Creatorn deutlich machen", erklärt Roger Chandler, seines Zeichens Intels Vizepräsident im Bereich Grafikprodukte, in einer Pressemitteilung.

Erste Informationen zu unterstützten Technologien wurden ebenfalls bereits bekannt gegeben. So soll zusätzlich zur bei Grafikkarten mittlerweile üblichen Hardwarebeschleunigung für Raytracing zudem ein "KI-unterstütztes Super-Sampling" mit an Bord sein. Damit ist voraussichtlich ein Äquivalent zu NVIDIAs DLSS beziehungsweise AMDs Fidelity FX gemeint, welche durch Hochrechnungen für einen spürbaren Performance-Boost bei nahezu gleichbleibender Bildqualität in Spielen sorgen.

Kurze Zeit später wurde indirekt über Linux-Treiber bestätigt, dass Intels DG2-Grafikkarten DisplayPort 2.0 unterstützen. Die Konkurrenz bringt den Standard vermutlich auch im kommenden Jahr. Nvidias aktuelle RTX30-Serie bietet wie AMDs Radeon RX 6000 noch DisplayPort 1.4a.

Weitere Informationen zu Intel Arc sollen auf der offiziellen Website erfolgen, welche bereits erstes Teaser-Material zur Grafikkarte in Form von teils aufwändigeren Spielen in Aktion zeigt. Performance-Daten sind bislang allerdings noch nicht bekannt.

Intel-Grafikkarten werden mit Spannung erwartet.

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20.8.2021 von Jusuf Hatic

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