PC Sicherheit

Secret Service warnt vor Keyloggern auf US-Hotel-Rechnern

Der US Secret Service warnt vor Keyloggern auf Hotel-Rechnern. Persönliche Daten von Onlinebanking und E-Mails können damit leicht abgegriffen werden.

© Maksim Kabakou - shutterstock.de

Der US Secret Service warnt vor Keyloggern auf kompromittierten Hotel-Rechnern.

Öffentliche Computer und Netzwerke sollten mit Bedacht genutzt werden. Der US Secret Service warnt ausdrücklich vor dem Zugreifen auf persönliche Daten auf Hotel-Computern. Laut der US-Sicherheits-Behörde haben Cyberkriminille sogenannte Keylogger auf den Rechnern, vor allen in Business-Zentren, installiert.

Die Warnung wurde offiziell, aber nicht öffentlich, durch den US Secret Service und National Cybersecurity and Communications Integration Center (NCCIC) ausgesprochen. Der Sicherheitsexperte Brian Krebs gibt jedoch nähere Informationen auf seinem Blog dazu bekannt.

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In Dallas soll eine Gruppe von Hackern verhaftet worden sein, die die Rechner von großen Hotelketten in Business-Zentren manipulierten. Über gestohlene Kreditkarten registrierten sie sich als Hotelgäste und verschafften sich Zugang zu den Rechnern in den eigentlich abgesperrten Räumen.

Auf den Rechnern installierten sie Keylogger, diese Programme zeichnen jede Tastatur-Eingabe auf und verschickten sie dann im Hintergrund per Email. Die Cyberkriminellen konnten damit Daten zum Onlinebanking, Webmail sowie andere sicherheitsrelevante Informationen abgreifen. Dabei stellten weder das installierte Betriebssystem noch die Einschränkung der Zugriffsrechte eine große Hürde dar.

Eine Möglichkeit, Computer in Hotels zu schützen, ist die BIOS-Einstellungen durch ein Passwort zu sichern. Damit wird das Booten von einem externen Datenträger verhindert. In der Regel nutzen die Hotels diese Möglichkeit jedoch nicht. Eine andere Alternative sind Programme, die beim Nutzerlogin automatisch auf einen Stand zurückgehen, den der Administrator vorgegeben hat.

Die Warnung gilt derzeit nur für die USA. Es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass dieser Trick bald auch weltweit von Cyberkriminellen kopiert werden wird.

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