Teuerste Grafikkarte der Welt?

Grafikkarte bei Ebay: Radeon 5970 für über 10.000 US-Dollar

Auf der Online-Verkaufsplattform Ebay steht eine der teuersten Grafikkarten aller Zeiten zum Verkauf. Für eine limitierte Spezialversion der "XFX Radeon HD 5970 Black Edition" wurden bereits über 10.000 US-Dollar geboten.

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XFX Radeon HD 5970 Black Edition Limited
XFX Radeon HD 5970 Black Edition Limited
© Archiv

Auf der Online-Verkaufsplattform Ebay steht eine der teuersten Grafikkarten aller Zeiten zum Verkauf. Für eine limitierte Spezialversion der "XFX Radeon HD 5970 Black Edition" wurden bereits über 10.000 US-Dollar geboten.

20 Gebote wurden inzwischen abgegeben, aktuell steht die Karte bei rund 10.500 Dollar, rund 7.500 Euro. Die Auktion läuft noch eine weitere Woche. Bei dem auf weltweit 1.000 Stück begrenzten Spezialmodell wurden beide Grafikchips nochmal deutlich auf 850 MHz übertaktet, die Speicherbestückung auf vier Gigabyte verdoppelt. Geliefert wird sie in einem martialischen Gewehr-Plastikkoffer.

Das auf Ebay angebotene Modell trägt die Seriennummer #68. Offiziell ist sie noch gar nicht erhältlich. Viele Details der Auktion wirken zunächst mysteriös: Es ist bereits die zweite Auktion, nachdem die erste aufgrund mangelnder Bewertungen geschlossen wurde. Der Verkäufer macht zur Herkunft der Karte keine Angaben.

Schnell wird allerdings klar, dass es sich um eine virale Marketingaktion direkt von XFX handelt. Ein YouTube-Link in der Auktion verweist auf ein angebliches Einbruchs-Video in das XFX-Hauptquartier, bei dem die Karte entwendet wurde. Spätestens bei der anschließenden Flucht mit dem Einsatz dutzender militärischer Einheiten wird schnell klar, dass es sich um einen Fake handelt. In einem Newsletter ruft XFX dazu auf, Hinweise auf den Verbleib der "gestohlenen" Karte zu geben.

Bei aller Trickserei: Die angebotene Karte ist ebenso real wie die Auktion. Für den Käufer wird also tatsächlich ein mindestens fünfstelliger Dollar-beträg fällig.

XFX Radeon HD 5970 Black Edition Limited
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26.4.2010 von Redaktion pcmagazin und Michael Orth

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