Sicherheit

Google warnt Webseiten-Betreiber

Google hat rund 20.000 Webmaster gewarnt, ihre Websites seien wahrscheinlich gehacked worden. Die Seiten werden größtenteils dazu genutzt, um Besucher auf verseuchte Seiten umzuleiten.

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Wie Matt Cutts, der Leiter von Googles Webspam-Team, bei Twitter bekannt gab, hat Google Mails an Webmaster versandt, deren Websites offensichtlich als Redirects genutzt werden, um auf kompromittierte Seiten zu verlinken. Google forderte die Webmaster dazu auf, sich den HTML-Code ihrer Seite auf verdächtige JavaScript-Schnipsel anzusehen. Besonderes Augenmerk soll auf die Funktion eval(function(p,a,c,k,e,r) gelegt werden. Per eval() kann man Zeichenketten, die zuvor unter Umständen über eine Entpackfunktion entschlüsselt wurden, als JavaScript Code ausführen. Weiterhin wurde auf die Datei .htaccess des Apache-Webservers hingewiesen, die eventuell verändert sein könnte. Dort könne z.B. die Umleitung nur in speziellen Fällen aktiv werden. Wird die Umleitung nur über die Ansteuerung der Seite per Google-Suche aktiv, so bleibt das dem Webmaster oft lange verborgen.Google versendet in der Mail auch einen Link auf eine Erste Hilfe Seite, die Webseitenbetreibern dabei helfen soll, entstandene Sicherheitslücken zu schließen.

20.4.2012 von Ferdinand Thommes

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