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Google stellt RSS-Dienst Reader ein

Google will sich in Zukunft auf weniger Produkte konzentrieren, deshalb wird der beliebte RSS-Service Reader und sieben weitere Dienste im Sommer geschlossen.

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Google stellt RSS-Dienst Reader ein
Google stellt RSS-Dienst Reader ein
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Wenn ein Google-Dienst nicht mehr zur Firmenstrategie passt oder weniger Nutzer hat als erhofft, kommt es häufig vor, dass der Suchmaschinen-Gigant diesen Dienst kurzerhand nicht mehr zur Verfügung stellt. So ergeht es jetzt auch dem RSS-Dienst Reader.

Via RSS (Really Simple Syndication) können News- und Blog-Einträge sowie sonstige Angebote gebündelt abgerufen werden. Dies erspart dem Nutzer viel Zeit, da er nicht jeden Tag all seine Lieblingsseiten ansurfen muss, sondern per RSS-Dienst sofort sieht, wenn es Aktualisierungen gibt. Ein solcher Service ist auch der Google-Reader. Durch die News-Feeds von Facebook und Twitter, ist der Google-Reader für manche User jedoch nicht mehr so wichtig, denn interessante News verbreiten sich in sozialen Netzwerken sehr schnell. Die sinkenden Nutzerzahlen führen nun dazu, dass Google den Dienst im Rahmen eines "Frühjahrsputzes" schließt.

Abonnierte Feeds gehen nicht verloren

RSS-Abos können über Google Takeout exportiert werden, um diese mit einem anderen RSS-Service zu nutzen. Good Noows oder News Blur sind ebenfalls beliebte RSS-Feeds. Bei mobilen Geräten könnte die Sache allerdings etwas schwerer werden, denn viele RSS-Apps basieren auf der Google-Reader-API. Es bleibt abzuwarten ob die Services nach der Abschaltung des Google-Dienstes noch reibungslos funktionieren. Allerdings haben Entwickler noch bis zum 1. Juli Zeit, ihre Apps zu überarbeiten.

Petition für Reader Erhalt

Gegen die Entscheidung von Google den Reader abzuschalten, wehren sich Nutzer derzeit mit einer Online-Petition. Bei dem Portal Change.org fordern enttäuschte Nutzer Google auf, den RSS-Service weiter zu betreiben. Innerhalb kürzester Zeit erhielt die Petition über 25.000 Stimmen. Auch bei Twitter ist der Google-Reader derzeit Thema Nummer 1. Das Hashtag #GoogleReader löste sogar den neuen Papst Franziskus von der Spitze der Twitter-Trends ab.

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