US-Kinokette Alamo Drafthouse

Google Glass Verbot während der Filmvorführung

Die US-Kinokette Alamo Drafthouse hat ein Verbot für Google Glass ausgesprochen. Der Konzern will damit das illegale Aufnehmen von Filmen verhindern.

© Google

Google-Glass-Verbot während der Filmvorführung: Die US-Kinokette Alamo Drafthouse will Piraterie verhindern.

Kino und Google Glass scheint nicht kombinierbar zu sein. Die amerikanische Kinokette Alamo Drafthouse hat nun das Tragen während der Filmvorstellungen verboten. Die Google-Datenbrille darf zwar im Gebäude getragen werden, aber sobald der Film beginnt, muss sie abgenommen werden, heißt es auf der Facebook-Seite des Unternehmens.

Grund könnte die Angst vor illegalen Filmaufnahmen sein. Google Glass verfügt über eine Aufnahmefunktion. Es stellt sich nun die Frage, wie die Kinokette mit Besuchern umgehen wird, die die Brille als Sehhilfe verwenden.

Erst vor einigen Monaten war in Ohio ein Kinobesucher, der die Google Glass Brille trug, verhaftet worden. Die Überprüfung seiner Aufnahmen bewies, dass er den Film nicht aufgezeichnet hatte. Laut einem Sprecher des betroffenen Kinos sei es nicht angemessen, ein Gerät zu tragen, das Videos aufnehmen kann.

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