Entwickler nutzen Gitlab als Alternative

Github-Übernahme offiziell: Microsoft zahlt 7,5 Milliarden US-Dollar

Microsoft übernimmt das Entwicklerportal Github für 7,5 Milliarden US-Dollar. Einige Nutzer verlassen die Plattform und wechseln zum Konkurrenten Gitlab.

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So funktioniert Crowdsourcing
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Microsoft übernimmt die Social-Coding-Plattform Github. Mit der Übernahme investieren die Redmonder weiter in Open-Source-Lösungen. Als Kaufsumme wurden  7,5 Milliarden US-Dollar verhandelt. Die Plattform beherrscht mit fast 28 Millionen aktiven Nutzer beinahe eine Monopolstellung.

Neben einiger Kritik an der Übernahme bleibt der Großteil an Entwicklern vorerst auf Github. Wie Microsoft in der offziellen Ankündigung zur Übernahme schreibt, soll Github "unabhängig arbeiten". Der Xamarin-Gründer Nat Friedman wird das Open-Source-Engagement künftig leiten.

Andere Entwickler schichten ihre Projekte aus verschiedenen Gründen von Github zu Gitlab um, was sich dort wiederum bemerkbar macht: Am 3. Juni veröffentlichte Gitlab den Tweet "Wir sehen 10x mehr importierte Github-Projekte als üblich."

Entwickler fürchten, dass Microsoft - nach der gescheiterten Open-Source-Lösung Codeplex - nicht das passende Unternehmen für die Übernahme von Github ist. Auf die Frage eines Twitter-Mitglieds, ob das Bitcoin-Repository auf Gitlab umziehen soll, teilt der Bitcoin-Core-Entwickler Wladimir van der Laan seine Einschätzung mit, dass der Umzug des Repository zwar nicht eile, jedoch nötig sei. Seinen Befürchtungen nach steht Github ein "langer schmerzhafter Weg der Veralterung" bevor. 

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Wieder andere Entwickler stören sich an der Marktposition von Microsoft. Ihrer Meinung nach sollten Git-Projekte dezentral liegen. Der Entwickler Jürgen Geuter (alias Tante) äußert sich folgendermaßen: "Es ist 2018 und wir haben immer noch nicht gelernt, dass kritische Infrastrukturen nicht einzelnen Unternehmen gehören sollten." 

7.6.2018 von Alina Braun

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