Computer

Fraunhofer entwickelt Unterwasserroboter mit Tastsinn

Die Fraunhofer-Forscher haben einen Tauchroboter entwickelt, der unter Wasser Reparaturen durchführen kann. Die Steuerung erfolgt händisch via Fernsteuerung.

Gesteuert wird er von einem Mitarbeiter. Keine einfache Aufgabe: Es ist stockdunkel, eine Lampe auf dem Roboter hilft nur bedingt. Zudem treibt die Strömung den Roboter immer wieder ein wenig ab.

Gesteuert wird der Roboter von einem Mitarbeiter. Laut den Forschern keine einfache Aufgabe, da die Lampe auf dem Roboter nur bedingt hilft, sich im Dunklen zurechtzufinden. Zudem treibe die Strömung den Roboter immer wieder ein wenig ab. Künftig könnte der Roboter laut Fraunhofer seinen Weg selbst finden: Ein Sensor soll dem metallischen Gehilfen >>Tastsinn<< verleihen und ihm helfen, seine Umgebung auch in der Tiefsee autonom zu erfassen. "Ein Bauteil dieses Tastsinns ist ein Dehnungsmessstreifen", erklärt Forschungs-Projektleiter Marcus Maiwald.

Das Besondere dem Messstreifen: Statt ihn aufzukleben, drucken die Forscher ihn auf - so können sie den Sensor auch auf den gewölbten Oberflächen des Roboters anbringen. Eine einzelne gedruckte Bahn ist nur wenige zehn Mikrometer breit, also etwa halb so dünn wie ein menschliches Haar. Dadurch sollen sich die Messstreifen dicht nebeneinander aufbringen lassen. Der Roboter soll dann genau feststellen können, wo er ein Hindernis berührt. Eine Verkapselung schützt den Sensor vor dem Salzwasser.

© Archiv

Fraunhofer-Forscher entwickeln einen Unterwasserroboter mit Tastsinn.

Mehr zum Thema

Marktforscher

Analysen zum PC-Markt im dritten Quartal 2017 lassen auf einen PC-Markt hoffen, der sich langsam einpendelt. Notebooks sind in Europa beliebt.
Support-Ende für Creators Update

Einige Windows-10-Nutzer sehen die Aufforderung, auf das aktuelle April Update zu aktualisieren. Dahinter steckt das Support-Ende für PCs mit Creators…
Gaming-Grafikkarten

Der Release einer Geforce RTX 2060 bleibt ungewiss. Aktuell lässt Nvidia durchblicken, neben RTX 2080 (Ti) und 2070 weiterhin mit den Vorgängern zu…
Europa wächst, alle anderen schrumpfen

PC-Hersteller wie Dell, HP oder Lenovo haben in Q2/2019 laut Marktforschern mehr PC-Hardware verkauft. Das liege v.a. am Windows-10-Umstieg im…
Apple Computer

Der Mac Pro 2019 lässt sich seit Ende 2019 kaufen: zu Preisen ab 6.499 bis weit über 60.000 Euro. Mitte April kommen neue Füße für 349 und Rollen für…