Browser für iOS

Mozilla plant Firefox für iPhone und iPad

Mozilla will Firefox nun doch auf Apple iOS und damit für iPhone und iPad bringen. Einen der Gründe für die Kurswende nannte Firefox Release Manager Lukas Blakk auf Twitter.

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© Firefox/Apple

Mozilla hat damit begonnen, eine iOS-Version von Firefox in die Wege zu leiten. Laut einem Bericht von TechCrunch, kam es Anfang dieser Woche in Oregon zu einem Treffen führender Mitarbeiter des Browser-Herstellers. Dort hätten man sich vor allem mit der Frage auseinandergesetzt, ob Mozilla seinen Browser Firefox künftig auch für iOS herausbringen solle.

Mozilla bisher gegen iOS-Variante von Firefox

Bislang hatte es Mozilla abgelehnt, einen iOS-kompatiblen Firefox-Browser auf den Markt zu bringen. Nun sind jedoch Tweets zweier Mozilla-Manager aufgetaucht, die eine Abkehr vom bisherigen Kurs nahelegen. Auf dem Twitter-Account von Lukas Blakk heißt es, Mozilla müsse genau dort sein, wo auch seine Nutzer seien und daher Firefox für iOS herausbringen.

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Unmissverständliche Worte zu dem Thema fand auch Matthew Ruttley, der bei Mozilla für den Bereich Data Science zuständig ist. Auf Ruttleys Twitter Account kündigte der Manager die Entscheidung des Unternehmens mit den Worten "Firefox für iOS! Lasst es uns tun!" an und bestätigte damit, dass Mozilla seine Verweigerungshaltung gegenüber Apple iOS endgültig abgelegt hat.

Das Mozilla Pressezentrum äußert sich wie folgt: "Bei Mozilla stehen die Nutzer an erster Stelle und daher möchten wir ihnen eine unabhängige Auswahl auf jeder Plattform bieten. Wir haben gerade angefangen, mit etwas zu experimentieren, das die Nutzung von Firefox auch auf iOS-Geräten ermöglichen soll. Wir arbeiten transparent und fangen gerade an, mit unterschiedlichen Konzepten zu experimentieren. Über etwaige Fortschritte werden wir Sie auf dem Laufenden halten."

Mozilla wird Apples Vorgaben wohl erfüllen

Mit Apple-Geräten sind ausschließlich Browser kompatibel, die Apples eigene JavaScript- und Rendering-Engines unterstützen. TechCrunch geht jedoch davon aus, dass Apple sein Mobilbetriebssystem auch künftig nicht für Browser-Engines Dritter öffnen wird. Dies wiederum ließe vermuten, dass Mozilla die geplante iOS-Variante seines Firefox-Browsers den Vorgaben von Apple anpassen wird.

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