Facebook Home

Social Network stellt eigenen Android-Launcher vor

"Come See Our New Home on Android": Facebook kündigte eine Neuheit an. Das Ergebnis: nicht direkt ein Facebook-Handy, sondern eine Launcher-App. Es ist ein über Android gestülptes System, das Facebook-Nutzer unterwegs "näher" ans Social Network bringt.

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Facebook Home: Mark Zuckerberg stellt eine Oberfläche für Android-Smartphones vor.
Facebook Home: Mark Zuckerberg stellt eine Oberfläche für Android-Smartphones vor.
© Screenshot: WEKA, facebook.com/home

Mark Zuckerberg stellte am gestrigen Abend des 4. Aprils 2013 Facebook Home für Android vor. Dabei handelt es sich nicht - wie einige vermuteten - um ein Facebook-Handy, sondern um einen so genannten alternativen Launcher. Ein solcher ist vergleichbar mit einem Theme-Paket für den eigenen Windows-Rechner, der etwa das Startmenü ausblenden und andere Funktionen in den Vordergrund rücken kann. Genau so wird Facebook Home arbeiten. Die Verfügbarkeit beschränkt sich technisch vorerst nur auf Smartphones und räumlich nur auf die USA. Wann eine Tablet-Version erscheint, oder wann Facebook Home in Deutschland installierbar ist, bleibt abzuwarten.

Wer sich die App, beziehungsweise den Launcher, ab dem 12. April aus dem Google Play-Store herunterlädt und installiert, wird die klassische Android-Umgebung durch ein Facebook-Design austauschen. Auf der Startseite des Smartphones werden nicht etwa Apps oder andere gewohnte "Widgets" zu sehen sein, sondern Statusnachrichten, Bilder, Videos und andere geteilte Inhalte der eigenen Freunde. Der Nutzer kann direkt "Gefällt mir"-Klicks vergeben, Inhalte teilen oder kommentieren. Der Facebook-Messenger zum Chatten ist mit einem Fingerwisch erreicht.

Die konventionellen Android-Features werden nicht verschwinden, Facebook Home wird sie jedoch in den Hintergrund rücken. Facebook-Home-Nutzer, die beispielsweise Whatsapp oder andere beliebte Android-Programme starten wollen, müssen wenige "Knöpfe" mehr auf ihrem Smartphone drücken. Stattdessen rücken Aktivitäten auf Facebook-Apps wie etwa Instagram in den Vordergrund. Der Nutzer wird direkt informiert, sobald es Neuigkeiten aus dem Netzwerk gibt. Benachrichtigungen "kämen von Menschen, nicht von Apps", ist Facebook-Chef Mark Zuckerberg überzeugt.

20 Prozent ihrer Zeit würden Smartphone-Nutzer in Social Networks verbringen, daher glauben die Betreiber von Facebook an das Erfolgspotenzial des Home-Launchers. Zudem wird es mit dem HTC First ein Einsteiger-Smartphone für 99,99 US-Dollar bei AT&T geben, auf dem Facebook Home vorinstalliert sein soll. Das HTC First bietet 4,3 Zoll Bildschirmdiagonale, einen Dualcore-Prozessor und startet auf Android 4.1-Basis, eben inklusive Facebook Home. Was halten Sie von der Neuvorstellung Zuckerbergs? Verraten Sie es uns auf der Facebook-Seite von PC Magazin.

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5.4.2013 von The-Khoa Nguyen

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