Subscription Groups

Facebook testet bezahlte Gruppenmitgliedschaften

Eine Facebook-Gruppe zu leiten und mit Inhalten zu füllen, kostet viel Arbeit. In "Subscription Groups" sollen Admins bald Inhalte gegen Geld anbieten können.

Online-Community

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Können Mitglieder einer Gruppe ihren Administrator bald finanziell unterstützen?

Facebook startet bezahlte Abos für Gruppen. Administratoren, die regelmäßig Inhalte produzieren und dadurch eine Community aufrechterhalten, sollen nun für ihre Arbeit entlohnt werden. Facebooks Funktion, Gruppen zu erstellen, wird zu unterschiedlichsten Zwecken genutzt. Mittlerweile gibt es viele Gruppen, die zu einer festen Community geworden sind, deren Mitglieder sich austauschen und gegenseitig unterstützen. Dies verdanken die Nutzer meist einem Gruppenadministrator, der sehr viel Zeit in das Erstellen von Inhalten steckt.

Facebook gab über den eigenen Newsroom bekannt, man möchte diesen Administratoren ermöglichen, für ihre Arbeit Geld zu erhalten. Dies soll sie dazu antreiben, ihre Inhalte zu verbessern und die Gruppen weiterhin engagiert zu leiten. Sogenannte "Subscription Groups" sollen die Lösung sein. Hier können Inhalte gegen Bezahlung angeboten werden: Nutzer werden Mitglieder, wenn sie den Admin mit einem monatlichen Geldbetrag unterstützen. Dafür haben sie Zugriff auf exklusive Inhalte und können Teil einer Community werden.

Einige Gruppen funktionieren schon nach diesem Prinzip. Jedoch läuft die Bezahlung bis dato über Drittanbieter und muss vom Gruppenadministrator selbst geregelt werden. Facebook möchte den Vorgang nun über die eigene Plattform laufen lassen. Das Konzept wird zunächst nur anhand von vereinzelten Gruppen zu bestimmten Themen getestet. Ob es funktioniert und offiziell integriert werden kann, wird sich zeigen.

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