Essenslieferung in den USA per Social Media

Essen bestellen mit Facebook: Konkurrenz für Lieferheld, Lieferando und Co?

Facebook startet in den USA als Vermittler zu Essens-Lieferdiensten. Facebook-Nutzer können sich auf einer Karte ihr Restaurant in der Nähe aussuchen.

© Fotolia - Maybepix

Der Lieferservice von Facebook umfasst mehrere Restaurants und Lieferketten.

Facebook erlaubt es Nutzern in den USA, Essen über die Social-Media-Plattform zu bestellen. Das Social Network wird jedoch nicht selbst als Lieferant tätig, sondern vermittelt nur an andere Anbieter. Facebook wird also kein direkter Konkurrent von Lieferheld, Lieferando und Co. Bereits seit dem vergangenen Jahr lief der Service als Test und Facebook nutzte das Feedback, um ihm den Feinschliff zu geben. Nun wird der Dienst allen Mitgliedern in den USA zugänglich gemacht. Die Funktion steht auf der Webseite und in der Android- bzw. iOS-App zur Verfügung.

Viele Partner, hilfreiche Filter

Die neue Funktion zeigt Restaurants in der Nähe an, die mit Lieferketten kooperieren oder selbst liefern. Dazu zählen in den USA Restaurants, die von Ketten wie Delivery.com, DoorDash, ChowNow, Zuppler, EatStreet, Slice und Olo bedient werden. Restaurants, die selbst liefern sind dort zum Beispiel Papa John's, Wingstop, Panera, Jack in the Box, TGI Friday's, Denny's, El Pollo Loco, Chipotle, Five Guys und Jimmy John's.

Ob und wann die Lieferdienst-Vermittlung nach Deutschland kommt, schreibt Facebook in seiner offiziellen Mitteilung nicht. Sollte Facebooks Lieferdienst-Service auch nach Deutschland kommen, würden deutsche Nutzer wohl aus Lieferdiensten wie Lieferheld, Lieferando und Foodora auswählen können.

Lesetipp: Datenschutz und Privatsphäre - Tipps für Facebook

Bei der Suche bietet Facebook verschiedene Filter an - beispielsweise verschiedene Landesküchen oder Geldbeträge. Nach der Wahl eines Restaurants, bietet Facebook mehrere Lieferdienste an, über die der Kunde bestellen kann. Die Bestellung selbst erfolgt dann über die Seite des jeweiligen Lieferdienstes, wenn der Nutzer dafür einen Account hat. Ohne Account ist eine schnelle Registrierung möglich, die noch in der Facebook-App stattfindet.

Demo-Video von Facebook

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