E-Sport

Counter-Strike: Global Offensive – 1,5 Millionen ESEA-Nutzerdaten veröffentlicht

Die E-Sports-Plattform ESEA für Counter-Strike: Global Offensive und Team Fortress 2 ist Opfer eines Hacker-Angriffs geworden.

News
VG Wort Pixel
Bei Counter-Strike Global Offensive halsen sich Spieler SWAT-Teams auf den Hals - und das nicht nur virtuell.
CS: GO ist ein beliebter Valve-Shooter. Nutzer des ESEA-Portals müssen nun Ihre Zugangsdaten ändern.
© Valve

Spieler der Multiplayer-Shooter Counter-Strike: Global Offensive oder Team Fortress 2, die bei der E-Sports Entertainment Association (ESEA) angemeldet sind, sollten schleunigst ihre Passwörter ändern. Das betrifft den Zugang zum Portal und verbundene Accounts für Steam, das Playstation Network und Xbox Live. Cyberkriminelle haben sich Ende 2016 Zugang​ zu den Servern verschafft, Daten von 1.5 Millionen Nutzern ausgespäht, die Betreiber erfolglos zu erpressen versucht und die Daten im Anschluss veröffentlicht.

Spieler wurden bereits am 30. Dezember 2016 informiert. Das Sicherheitsleck wurde mittlerweile geschlossen, Spieler sollten dennoch Ihre Daten kontrollieren und nach Möglichkeit ändern. Im Datensatz seien Namen, Adressen, Geburtstage und Kennungen für die genannten Spiele-Netzwerke. Die Passwörter sollen nur gehasht vorliegen, können also nicht ohne weiteres entschlüsselt werden. Bezahlinformationen sind nicht betroffen.

Betroffene Nutzer können mit den veröffentlichten Daten vermehrt Opfer seriös wirkender Phishing-Mails werden. Mit E-Mail-Adressen sowie den damit verknüpften, echten Namen und Adressen lassen sich glaubwürdige Angriffe starten, mit denen Cyberkriminelle den Opfern echte Passwörter entlocken können. Dann würde die Übernahme von ganzen Spiele-Bibliotheken von Steam, für die Playstation oder die Xbox drohen. Passen Sie bei entsprechenden E-Mails also verstärkt auf.

Lesetipp: Phishing-Mails erkennen – 6 Tipps

Die ESEA ist eine vorrangig in Nordamerika aktive Plattform, die mit Preisgeld dotierte Ligen und Turniere für Computerspieler veranstaltet. Die ESEA hatte sich geweigert​, eine Lösegeldsumme von 50.000 US-Dollar zu zahlen, damit die Daten nicht veröffentlicht werden. Als Grund gaben die Verantwortlichen an, keine Garantie dafür zu haben, dass die Daten nicht doch herausgegeben werden oder die Nutzer dann tatsächlich sicher sind.

13.1.2017 von The-Khoa Nguyen

Weiter zur Startseite  

Mehr zum Thema

Fortnite Battle Royale Systemanforderungen

Battle-Royale-Shooter

Fortnite APK Download: Warnung vor Fake-Apps

Der Release von Fortnite als Android-App ist für den Sommer geplant. Angebliche APK-Downloads, die aktuell unter Youtube-Videos kursieren, sind ein…

Steam Summer Sale 2018

Intergalaktische Sommer-Aktion

Steam Sale: PUBG unter 20 Euro, Fallout mit bis zu 75…

Der Steam Summer Sale 2018 ist am Donnerstagabend gestartet. Bis zum 5. Juli warten unzählige PC-Spiele und mehr mit hohen Rabatten. Wir zeigen die…

Fortnite Server Down

V-Buck-Generator und Aimbot

Fortnite Cheats: Tools führen zu Malware

Viele Fortnite-Spieler könnten sich auf der Suche nach Cheats Schädlinge eingefangen haben. Besonders dreist geht ein V-Buck-Generator mit Aimbot vor.

PSN-Teaser

Online-Plattform für PS4, PS3 und PS Vita

PSN offline: Sony kündigt Downtime wegen Wartungsarbeiten an

Sony kündigt eine Downtime für das PSN an. Zwecks Wartungsarbeiten muss Sony seine Online-Server zwei Mal jeweils für kurze Zeit offline nehmen.

Geforce RTX 2080 Ti

Nvidia-Angaben

Geforce RTX 2080 Ti & Co.: Release-Preise für…

Grafikkarten von Boardpartnern mit den Nvidia-Chips Geforce RTX 2080 Ti, 2080 und 2070 könnten zum Release deutlich teurer ausfallen, als angenommen.