Investor Icahn

Trennt sich eBay von PayPal?

Das Online-Auktionshaus eBay könnte den Forderungen des Großinvestors Carl Icahn nun doch nachgeben und den Bezahldienst PayPal im kommenden Jahr abspalten.

© PayPal, eBay

löst sich eBay von PayPal?

eBay-Chef John Donahoe bezeichnete den Bezahldienst PayPal als einen "wichtigen Teil von eBay" und wies den Vorstoß Icahns, der eine Abspaltung forderte, bisher zurück. Die Unterstützer der Abspaltung argumentieren dagegen, dass ein von eBay unabhängiges PayPal auf dem Markt noch weiter wachsen könne. Dann nämlich wäre es möglich, dass auch Dienstleister, die bis jetzt in Konkurrenz zu eBay standen, den Bezahldienst PayPal nutzen.

Einem Medienbericht zufolge könnte eBay nun Icahns Vorschlag doch ernster in Betracht ziehen. Die Nachrichten-Website "The Information" berichtet, dass Kandidaten für die Neubesetzung des CEO-Postens bei Pay Pal bereits über das Vorhaben informiert wurden, PayPal im nächsten Jahr abzuspalten. Die Suche nach einem neuen PayPal-Chef begann im Juni, als der damalige PayPal CEO David Marcus zu Facebook wechselte.

Der Markt nahm die Spekulationen gut auf, die eBay Aktie stieg am Donnerstag um über fünf Prozent an der New Yorker Börse. eBay gab bis jetzt noch keinen Kommentar zum Thema ab.

Mehr zum Thema

Bargeldloser Zahlungsverkehr

Zusammen mit van den Berg und dem Bank-Verlag hat ibi research an der Universität Regensburg bereits zum vierten Mal den Status quo untersucht.
Taxifahrer gegen App-Nutzer

Französische Taxifahrer beschuldigen die Anbieter von Luxus-Fahrzeugen via Smartphone-App des unlauteren Wettbewerbs und fordern Hilfe vom Staat.
Rabattaktion

Verio bietet seine Online-Shop-Lösungen nun billiger für Neukunden: In der großen Sommeraktion entstehen in den ersten drei Monaten keine Kosten.
Nach Nacktbildern von Jennifer Lawrence, Kaley…

Obwohl Apples iPhone für den Hack der Promi-Nacktfotos verantwortlich sein könnte, klettert die Börsenaktie auf ein neues Rekordhoch.
Trotz Playstation 4

Sony rechnet im laufenden Geschäftsjahr mit einem Verlust in Milliardenhöhe. Und das, obwohl sich die Next-Gen-Konsole PS4 prächtig verkauft.