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Corsair bringt SSDs mit Marvell-Controller

SandForce Controller scheinen derzeit das Maß aller Dinge. Corsair setzt mit seiner neuen Performance-Pro-Series dagegen auf einen Marvell-Controller. Die ersten beiden SSDs mit 128 und 256 GByte sind jetzt veröffentlicht worden.

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Corsair bringt SSDs mit Marvell-Controller
Corsair bringt SSDs mit Marvell-Controller
© Corsair

Corsair hatte schon bei seiner Performance-3-Series auf einen Marvell-Controller gesetzt, während die zuletzt veröffentlichen Force 3 und Force GT den SandForce-2281-Controller einsetzten. Corsair sieht in den Marvell-Controllern zwei Vorteile: Sie sind günstiger als entsprechende Chips von SandForce und man kann seine eigene Firmware darin unterbringen.

Die jetzt für die Sata 3-Schnittstelle veröffentlichten SSDs im 2,5-Zoll-Formfaktor schaffen einen Durchsatz von bis zu 515 MByte beim Schreiben und bis zu 440 MByte beim sequenziellen Lesen für das 256 GByte Modell. Die Werte für die 128 GByte Platte liegen etwa 20 MByte darunter.

Besonderen Wert hat man beim Controller auf konstante und hohe Transferraten bei der Verarbeitung komprimierter Daten gelegt, so Corsair. Das ist eine der Schwachstellen des SandForce-Designs, wenn es auf schlecht komprimierbare Daten trifft.

Eine weitere Schwachstelle lag bisher prinzipbedingt im Einsatz von Raid-Controllern, die den Trim-Befehl des Dateisystems nicht durch die Abstratraktionsschicht der Raid Hard- oder Software durchreichen konnten. Die neuen SSDs von Corsair gehen dieses Problem im Controller an. Eine automatische Speicherbereinigung sorgt für die Löschung nicht mehr benötigter Daten. Realisiert wird das über eine fortgeschrittene Background Garbage Collection. Das macht die Laufwerke auch für den Enterprise-Einsatz interessant, wenn man auf die Leistungsfähigkeit eines OCZ Revo Drive verzichten kann.

Die SSD der Corsair Performance Pro Series liegen bereits in den Regalen der Händler. Preisagenturen listen sie ab 175 Euro für das 128 GByte Modell, die doppelt so große Ausführung schlägt mit 333 Euro zu Buche.

15.11.2011 von Ferdinand Thommes

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