Internet der Dinge

Batterielose Mikro-Funkchips entwickelt

Ingenieuren der amerikanischen Universität Stanford ist es gelungen, Minisender zu entwickeln, die ohne Energieversorgung auskommen und das Internet der Dinge voranbringen sollen.

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Der Vergleich mit einer amerikanischen 1-Cent-Münze zeigt, wie klein der Mikro-Funkchip tatsächlich ist.

Amin Arabian und seine Mitarbeiter von der amerikanischen Stanford-Universität haben es geschafft, einen Mikro-Funkchip herzustellen, der sich über elektromagnetische Wellen mit Energie versorgt. Da die Produktionskosten pro Exemplar nur wenige Cents betragen, könnte der Chip ein wichtiger Zwischenschritt im Prozess sein, das Internet mit dem Internet der Dinge zu verbinden, heißt es auf der Homepage der Stanford Universität.

Ein dreijähriges Projekt

Ihre Erfindung bedeutet einen Quantensprung in der Mikro-Mechanik und könnte dem Internet der Dinge einen enormen Schub geben. Seit drei Jahren arbeiten der Juniorprofessor für Elektrotechnik und sein Team aus Ingenieuren an ihrem Projekt, für das sie sich eine eigene Technologie erdacht haben, die auf einer Weiterentwicklung des RFID-Prinzips basiert.

Nun ist es ihnen endlich gelungen, der Öffentlichkeit über den Youtube-Kanal der Universität Stanford einen Prototypen zu präsentieren, der trotz seiner geringen Größe alles mitbringt, was ein Gerät zum Funken benötigt. In dem zweiminütigen Youtube-Clip erklärt der Projektleiter Arabian, was genau sich hinter der neuen Technologie verbirgt und welche Möglichkeiten sich aus dem Mikro-Funkchip ergeben.

Selbstversorgung durch Funksignale

Der ameisengroße Mini-Sender bezieht seine Energie ausschließlich aus Funksignalen, die er über eine Antenne empfängt. Da er deshalb er auch keine Batterie braucht, ist er vollkommen unabhängig von anderen Geräten. Seine Erfindung könnte dafür sorgen, dass eines Tages alle Geräte miteinander verbunden sind.

Stanford engineers design ant-sized radio to control 'Internet of Things'

Quelle: Stanford
2:06 min

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