Rettungs-CD

Avira Rescue System in neuer Version als Download

Avira hat eine neue Version von Avira Rescue System als Download bereit gestellt. Es startet ein Linux Live-System und unterstützt auch Fernwartung mit Teamviewer.

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Avira hat eine neue Version von Avira Rescue System veröffentlicht.
Avira hat eine neue Version von Avira Rescue System veröffentlicht.
© Montage: Frank Ziemann, Screenshots / Avira

Wenn der Rechner verseucht ist und Windows nicht mehr startet, hilft ein Rettungssystem, das unabhängig vom installierten Betriebssystem arbeitet. Wichtige Daten können gesichert werden. Es eignet sich auch, um Schädlinge zu entfernen, die sich unter laufendem Windows nicht beseitigen lassen. Das Avira Rescue System ist ein solches Notfallsystem.

Das Avira Rescue System ist ein so genanntes Live-System und basiert auf der Linux-Distribution Ubuntu 12.04. Der PC wird von einer CD/DVD oder einem USB-Medium gestartet. Das Linux Live-System enthält einen Assistenten, der Schritt für Schritt bei der Durchführung der Systemrettung hilft. Das Avira Rescue System gibt es bereits seit einigen Jahren. Die neue Version kann nun nicht nur Schädlinge aufspüren und entfernen, sondern auch durch diese angelegte Einträge in der Windows-Registry rückgängig machen.

Mit der neuen Remote-Unterstützung können erfahrenere Freunde oder Bekannte oder eine Avira-Techniker per Teamviewer aus der Ferne auf das Live-System zugreifen und bei der Reparatur helfen. Außerdem können Anwender jetzt Daten auf ein externes Speichermedium, etwa ein USB-Laufwerk sichern. Ein integrierter Registry-Editor ermöglicht es Fortgeschrittenen auch manuelle Änderungen an der Windows-Registry vorzunehmen. Mit dem enthaltenen Web-Browser (Firefox) kann im Internet nach Informationen gesucht werden.

Das Avira Rescue System steht als ISO-Abbild zum kostenlosen Download bereit, der Download umfasst etwa 580 MB. Alternativ gibt es eine EXE-Datei, die das ISO-Abbild enthält und es beim Aufruf entpacken und auf einen CD-/DVD-Rohling schreiben kann. Ferner sind ein deutsches Handbuch sowie eine bebilderte Kurzanleitung als PDF-Dateien verfügbar. Für die Erstellung eines boot-fähigen USB-Sticks wird ein Zusatzprogramm benötigt, zum Beispiel UNetbootin.

5.8.2013 von Frank Ziemann

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