NSA-Trojaner

Apple dementiert NSA-Hintertür in iPhone

In einem Vortrag auf dem Chaos Communication Congress (30C3) in Hamburg wurde unter anderem enthüllt, dass iPhones von der NSA gehackt werden können. Apple widerspricht jetzt diesen Berichten.

© Apple

iPhone 5

In einem Vortrag auf dem Chaos Communication Congress (30C3) am 30. Dezember 2013 in Hamburg sprach der Journalist und Internetspezialist Jacob Appelbaum, der auch die Snowden-Dokumente mit ausgewertet hatte, über die Abhörfähigkeiten der NSA.

Dabei stellte er auch dar, dass die NSA auf jedem iOS-Gerät Malware mit dem Namen "DROPOUTJEEP" installieren könne, und zwar mit hundertprozentiger Erfolgsrate. Die Unterlagen beziehen sich auf das Jahr 2008. Da auch für aktuelle iOS-Geräte sogenannte Jailbreaks existieren, liegt es nahe, dass diese Möglichkeiten auch für aktuelle Geräte vorhanden sind.

Diesen Berichten hat Apple jetzt deutlich widersprochen. Der US-Geheimdienst NSA habe keinen ungehinderten Zugriff auf das iPhone. Auch habe man nie mit der NSA zusammengearbeitet, um sogenannte "backdoors" in seine Produkte einzubauen. Man arbeite hingegen "ständig daran, die Produkte sicherer zu machen und tue alles, um seine Kunden vor Sicherheitslücken zu schützen" und Hackerangriffe "ganz gleich, wer dahintersteckt" abzuwehren.

Die NSA hat den Vorgang nicht direkt kommentiert, aber ihr Interesse an diesen Technologien bestätigt, wenn es um "Ermittlungsziele im Ausland" geht.

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