Apache 2.x

Schwere Sicherheitslücke in Apache-Webserver

Apache ist mit 37 Prozent Marktanteil der am häufigsten eingesetzte Webserver weltweit. Jetzt wurde eine schwere Sicherheitslücke in Apache 2.x entdeckt.

© Apache

Der beliebte Webserver hat eine schwere Sicherheitslücke.

Der freie Apache HTTP Server ist von einer Sicherheitslücke betroffen, der ihn aus der Ferne angreifbar macht. Wie die Zero Day Initiative mitteilt, sind sämtliche Versionen von Apache 2.x verwundbar. Die Sicherheitslücke befindet sich in dem Modul "mod_status", welches unter anderem Statistiken über die Zugriffe sammelt.

In dieses Statistik-Modul  kann unter einer sogenannten "Race Condition" durch Mehrfach-Anfragen beliebiger fremder Code eingeschleust und per Remote-Verbindung ohne eine Zugangsberechtigung ausgeführt werden. Das Modul ist allerdings nicht überall aktiviert, auch kann der Betreiber eines Apache-Servers den externen Zugriff darauf leicht unterbinden.

Lesetipp: Sicher im Netz trotz NSA und Heartbleed

Bereits am 30. Mai 2014 wurde die Sicherheitslücke dem Apache-Projekt gemeldet. Seit dem 16.07.2014 ist die Lücke für Apache 2.2 und 2.4 geschlossen und der Sicherheitspatch im Quellcode eingepflegt. Das Update dürfte im Laufe des Tages in die Software-Repositories der verschiedenen Distributionen aufgenommen werden.

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