Malware im Finanzbereich

Angriffe auf Bitcoin 2013 um das 2,5-fache gestiegen.

Eine Studie von Kaspersky Lab besagt: Bitcoin-Mining-Angriffe und Wallet-Diebstahl stiegen 2013 enorm an. Doch es gibt Tipps, wie sich Nutzer schützen können.

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© bitcoin.org

Laut einer aktuellen Studie von Kaspersky Lab ist die Zahl der Betrugsversuche im Finanzbereich in hohem Maß angestiegen. Nutzer der elektronischen Währung Bitcoin waren das Hauptziel. Registriert wurden im Jahr 2013 rund 8,3 Millionen Bitcoin-Vorfälle, das ist ein Anstieg um das 2,5-fache.

Für virtuelle Kriminelle war die zeitweise hundertfache Wertsteigerung des Bitcoin eine willkommene Einladung. 2013 erreichte die Anzahl von Attacken auf Bitcoin-Nutzer daher beinahe das Niveau von Angriffen auf herkömmliche Transaktionen im Finanzbereich. Die Erstattung von gestohlenem Geld ist in der Regel nicht möglich. Nutzer der Krypto-Währung sollten daher besonders achtsam sein.

Der richtige Umgang mit Bitcoins

Download-Links

Eine Hilfestellung für den richtigen Umgang mit Bitcoins sind die folgenden Sicherheitstipps von Kaspersky Lab. (Noch mehr Tipps gibt es auf bitcoin.org.)

Report Finanzielle Cyberbedrohungen

Kriminielle gelangen meist über zwei Wege an Bitcoins: Das Programmieren und Verbreiten schädlicher Software Oder die Installation von Programmen, um neue Bitcoins zu generieren (Bitcoin-Mining). Im Jahr 2013 verdoppelte sich die Anzahl der Software-Attacken. Die Zahle der Mining-Programme stieg ebenfalls.

Die Krypto-Währung Bitcoin ist anonym und einfach bedienbar. In letzter Zeit wurde die Währung immer populärer. Zu Beginn 2013 entsprach ein Bitcoin zehn Euro, Ende des Jahres stieg der Wert auf bis zu 900 Euro. Seit April 2013 fiel der Wert nie wesentlich unter 60 Euro trotz der täglichen Schwankungen. Derzeit beträgt die Umrechnung ca. 300 Euro.

Einführung in Bitcoin und Kryptowährungen

Quelle: PC Magazin
Im Tutorial erklären wir die wichtigsten Grundlagen zu Bitcoin und anderen Kryptowährungen.

24.4.2014 von Leif Bärler

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