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Angebliches Amy Winehouse-Video ist eine Falle

Vor ein paar Tagen verstarb die britische Soul-Sängerin Amy Winehouse. Jetzt wollen einige Cyber-Krimminelle die Trauer der Fans ausnutzen und sie mit einem angeblichen Video ihrer letzten Stunden in die virale Falle locken.

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Amy Winehouse Back To Black
Amy Winehouse Back To Black
© Archiv

Das Video wird über Facebook verbreitet, warnt die Sicherheitsfirma Emsisoft. Zu sehen ist ein Foto der Sängerin mit dem nebenstehenden Text "Amy Winehouse SHOCKING Video Before Death (EXCLUSIVE)". Wer hier klickt, bekommt jedoch kein Video zu sehen, sondern wird zur Teilnahme an einer Umfrage aufgefordert, angeblich um zu beweisen, dass ein Mensch und nicht ein Computer die Seite aufgerufen hat. Ziel der Scammer ist es natürlich, möglichst viele Anwender davon zu überzeugen, bei der Umfrage mitzumachen. Denn für jedes ausgefüllte Formular erhält der Scammer anscheinend eine Provision ausbezahlt.

Jetzt fehlt noch die virale Komponente. Denn bei einem Facebook-Scam ist es wichtig für die Drahtzieher im Hintergrund, dass sich der Videoeintrag möglichst schnell und virulent von einer Pinnwand zur nächsten verbreitet. Aus diesem Grund wird der ahnungslose Anwender nach der Umfrage dazu aufgefordert, auf den Button "Share" zu klicken, um auf diese Weise zu belegen, dass er 13 Jahre oder älter ist. Bei diesem Schritt wird der Videoeintrag automatisch auf der eigenen Facebook-Seite "geteilt". So verbreitet er sich rasend schnell durch Facebook.

Einfache, aber wirksame Gegenwehr: einfach nicht anklicken, sondern sich in seriösen Medien informieren.

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Nun doch ohne Mark Ronson: Via Twitter kündigte Amy Winehouse ihrem Produzenten nun die Freundschaft - er sei für sie gestorben, schrieb sie Sängerin.

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Angebliches Amy Winehouse-Video ist eine Falle

Vor ein paar Tagen verstarb die britische Soul-Sängerin Amy WInehouse. Jetzt wollen einige Cyber-Krimminelle die Trauer der Fans ausnutzen und sie mit…

28.7.2011 von Beate Rother

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