CES 2019

AMD: Neue Mobilprozessoren für Laptops, Ultrabooks und mehr

AMD hat auf der CES 2019 neue Prozessoren für Laptops vorgestellt. Es kommen Ryzen-, Athlon- und A-CPUs für mobile Rechner verschiedener Klassen.

CPU 2018/2019: Intel oder AMD?

© AMD

Mit Zen-Prozessoren hat AMD den CPU-Markt auf den Kopf gestellt. Anfang 2019 kommen die nächsten Mobilchips.

Auf der CES 2019 hat AMD insgesamt neun neue Mobilprozessoren vorgestellt. Sechs verschiedene Ryzen-, ein Athlon- und zwei A-CPUs komplettieren das Portfolio, mit dem AMD verschiedene Notebooks ausstatten lassen will. Die Ryzen-Modelle richten sich an ultradünne Business- und Gaming-Notebooks. Die Athlon-Chips sind für „Mainstream“-Laptops gedacht. Die CPUs A6 und A4 sind für Chromebooks vorgesehen.

Die sechs Ryzen-Modelle tragen die Bezeichnungen Ryzen 7 3750H und 3700U (4 Kerne, 8 Threads), Ryzen 5 3550H und 3500U (4K / 8T) sowie Ryzen 3 3300U (4K / 4T) und 3200U (2K / 4T). Der „Mainstream“-Chip trägt die Bezeichnung Athlon 300U (2K / 4T). Der Takt liegt je nach Modell bei 2,1 bis 2,6 GHz, mit Boostraten auf bis zu 4 GHz.

Es handelt sich bei allen bisher genannten CPUs um Mobilprozessoren der zweiten Generation auf Zen-Basis. Die beiden Prozessoren mit einem „H“ im Namen gönnen sich bis zu 35 statt 15 Watt wie die anderen bisher genannten CPU-Neuheiten. Alle sieben Prozessoren bieten dazu eine Grafikeinheit mit Radeon-Vega-GPU.

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Die neuen Ryzen-Chips bringen neue Features wie etwa Wake on Voice oder Modern Standby mit. Geräte lassen sich somit per Sprachbefehl aufwecken oder verbrauchen im Ruhezustand noch weniger Strom. Die Leistung bzw. Arbeitsgeschwindigkeit des Ryzen 7 3700U soll den Konkurrenz-Chip Intel Core i7-8550U bei Transformationsfiltern in Photoshop um 29 Prozent übertreffen, Webseiten lädt der Chip laut PCMark 10 Essentials bis zu 14 Prozent schneller als der ebenso von der Konkurrenz stammende Intel Core i5-8250U, den AMD zum Vergleich heranzieht.

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Die A-Prozessoren AMD A6-9220C und A4-9120C sind für Chromebooks gedacht und debütieren in Geräten von Acer (Chromebook 315) und HP (Chromebook 14). Beide Chips sind Zweikerner mit einem Verbrauch von 6 Watt und integrierten „R5“- bzw. „R4 Series“-GPUs. AMD vergleicht mit den Intel-Mobilprozessoren Pentium N4200 und Celeron N3350 und behauptet: rund 25 Prozent mehr Performance bei Web-Browsing und grafisch aufwändigen Online-Apps sowie Steigerungen bei E-Mail- und Office-Produktivität. Das wollen zumindest PCMark 10 und das Online-fokussierte Benchmark-Tool WebXPRT herausgefunden haben

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Noch im ersten Quartal 2019 können Laptop-Käufer Geräte mit den neuen AMD-Prozessoren kaufen. OEM-Hersteller sollen schon Anfang 2019 loslegen und ihre Geräte entsprechend ausstatten dürfen. Preise hat AMD noch nicht genannt. Weitere Daten und Infos zu den Leistungstests lesen Sie auf amd.com.

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