Computex

AMD bringt neue "Richland"-APUs für Desktop-PCs

Auf der Computex in Taipeh hat AMD neue APUs vorgestellt. Ihr Codename lautet "Richland". Sie werden als "Elite A-Serie" vermarktet und passen zu Desktop-Boards mit dem FM2-Sockel.

© Screenshot: WEKA, www.amd.com

Elite A Serie: Auf der Computex hat AMD die neuen "Richland"-APUs vorgestellt.

AMDs neue "Richland"-APUs zählen wie die Vorgänger mit dem Namen "Trintiy" zur zweiten Generation der A-Serie mit 32 Nanometern Strukturbreite. Sie sollen unter den Namen A4 und A6 für Office- und Entertainment-PCs mit dem FM2-Sockel eingesetzt werden, während die noch schnelleren A8 und A10 auf den High-End- und Spiele-Markt zielen.

Die Richland-APUs sind je nach Typ mit zwei oder vier Rechenkernen und einer DirectX-11-GPU der zweiten Generation ausgestattet, und entsprechen somit im Wesentlichen der Architektur der "Trinity"-Vorgänger. Ihre höhere Rechenleistung wird durch gesteigerte Taktraten erreicht. Die noch leistungsfähigere GPU-Architektur "Graphics Core Next" (GCN) wird erst in der darauf folgenden dritten Generation der A-Serie eingesetzt werden, die unter dem Codenamen "Kaveri" noch am Ende dieses Jahres auf den Markt kommen soll. Sie ist dann für den Sockel FM2+ vorgesehen.

Die Leistungsbereiche der A8 reichen je nach Grafikeinheit von 3,5 GHz bis zu erhöhten Taktraten von 4,2 GHz im Turbo-Modus für die CPU. Die Grafikeinheit Radeon HD 8670D arbeitet dabei mit ihren 384 Shader-Kernen auf 844 MHz. Der Leistungsverbrauch liegt bei 65 Watt. Das Spitzenmodell A10-6800K verbraucht bis zu 100 Watt und erlaubt den Einsatz von DDR3-RAM mit 2133 MHz, während die anderen APUs mit DDR3-RAM mit 1.866 MHz auskommen. Einen Vergleich der A-Serie-Typen bietet AMD hier an.

Laut offizieller Preisliste kosten die A8-Typen 112 Dollar.  Die A10-Variante ist mit 142 Dollar angekündigt. Die Preise für die neuen Chips liegen damit etwa 20 Dollar über denen ihrer jeweils 300 MHz langsameren Vorgänger.

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