Fast UVP erreicht

AMD- und Nvidia-Grafikkarten: Preise fallen weiter

Ein neuer Bericht zeigt, dass die Preise für Grafikkarten von AMD und Nvidia in Deutschland endlich auf dem Weg zur UVP sind.

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AMD Nvidia GPU
Grafikkarten von AMD und Nvidia waren zu Release oft weit entfernt der UVP erhältlich - falls überhaupt verfügbar.
© PC Magazin / AMD / Nvidia

Laut eines Berichts der Grafikkarten-Webseite 3DCenter sind aktuelle Grafikkarten von AMD und Nvidia auf einem guten Weg, ihre jeweilige UVP zu erreichen. Veröffentlicht wurde die Analyse der Preisentwicklung am Montag und behandelte vor allem GPUs der Radeon RX 6000- und GeForce RTX 30-Serie.

Bei AMD sind laut des Berichts die Preise etwas stärker gefallen als bei Nvidia. Während Radeon-Grafikkarten im Schnitt 13 Prozent günstiger wurden als noch vor wenigen Wochen, sind es bei RTX-Grafikkarten circa 6 Prozent.

Damit sind die Grafikkarten beider Hersteller zwar noch nicht bei den ursprünglich angesetzten UVPs angelangt, aber auf einem guten Weg, ein angemessenes Preisniveau zu erlangen. Im Dezember letzten Jahres lag der Preis einiger GPUs noch mehr als 80 Prozent darüber.

Diese Analyse erfolgte ohne Berücksichtigung der GeForce RTX 3090 Ti, da diese beim Listenpreis derart massiv hochgesetzt sei, dass sie vom Verkaufsstart bereits zu eben diesem Listenpreis verfügbar war. Dieser spezielle Fall würde den Durchschnitt also verfälschen.

Der Bericht von 3DCenter stellt die bisher genaueste Darstellung des GPU-Marktes basierend auf Preisdaten von deutschen und österreichischen Händlern dar. Es ist auch die am längsten laufende Analyse dieser Art, die etwa zur gleichen Zeit begann, als die Preise für Grafikkarten in die Höhe schnellten.

Fakt ist, dass die Verfügbarkeit von Grafikkarten schon lange nicht mehr so gut aussah. Vielleicht werden wir im nächsten Bericht bereits die ersten Grafikkarten zum UVP sehen - Zumindest dann, wenn die Hersteller genügend Ressourcen zur Herstellung der GPUs bereitstellen können.

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19.4.2022 von Laura Pippig

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