Betrügerische Masche

Amazon-Marketplace: Warnung vor „Interner Fehler 2045 – Prozessor abgelehnt“

Auf dem Amazon Marketplace taucht nach Käufen der Problemgrund „Interner Fehler 2045 – Prozessor abgelehnt“ auf. So reagieren Sie richtig!

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Das Risiko, online über den Tisch gezogen zu werden, ist groß. Mit unseren Tipps, sind Sie sicherer unterwegs.
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Das Online-Sicherheitsblog „Watchlist Internet“ aus Österreich warnt vor einer betrügerischen Masche auf dem Amazon Marketplace. Nutzer berichten zunehmend von einem eigentlich alten Trick, der jedoch durch cyberkriminelle Aktivitäten vorab eine neue Dimension erreicht.

Dabei geht es oft um besonders günstige Lockangebote. Ähnlich wie im Falle von jüngsten Amazon-Marketplace-Abmahnungen wird ein Kauf mit einer Fehlermeldung abgebrochen. Der Grund aktuell: „Interner Fehler 2045 – Prozessor abgelehnt“. 

Der Absender fordert eine manuelle Überweisung des Kaufbetrags an sein Bankkonto, anderenfalls könne der Kauf nicht abgeschlossen und die Ware geliefert werden. Das Neue und Gefährliche im aktuellen Bericht: Die Marketplace-Anbieter scheinen seriös.

Denn es handele sich um etablierte Marketplace-Anbieter, deren Konten zuvor von Cyberkriminellen übernommen wurden. Die klare Handlungsempfehlung für bereits geprellte oder potenziell betroffene Kunden: Bezahlen Sie den Betrag auf keinen Fall!

Ist dies jedoch schon passiert, gibt Internet Watchlist folgende Tipps: Setzen Sie sich mit Ihrer Bank auseinander, um Möglichkeiten einer Rücküberweisung abzuwägen. Gleichzeitig melden Sie Amazon den Fall. Sollte Ihr „Geld nicht zurückerstattet [werden], ist [eine] polizeiliche Anzeige notwendig“.

Nutzen Sie auf dem Marketplace immer die Amazon-Oberfläche zur Zahlungsabwicklung. Reagieren Sie nicht auf Händler, die unabhängig vom Marketplace direkt mit Ihnen in Kontakt treten möchten! 

Lesetipp: Abmahnung nach günstigem Software-Kauf auf Amazon

Eine Warnung gibt es natürlich auch für aktive Marketplace-Anbieter: Nehmen Sie sich in Acht vor Phishing und anderen Gefahren, bei denen es Cyberkriminelle auf Ihre Zugänge zu Verkäuferportalen nicht nur auf Amazon abgesehen haben.

9.8.2019 von The-Khoa Nguyen

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