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Adobe Angebot - für Apple Final Cut Profis

Das neue Apple Final Cut Pro X sorgt gewaltig für Wirbel - sogar eine Online-Petition haben die erbosten Profi-Anwender ins Leben gerufen, um Apple zur Einsicht zu bringen, dass die neue Version eher das Final Cut Express ersetzt und nicht Final Cut 7.

© Adobe

Der Sturm ruft auch die Konkurrenz auf den Plan: Bei Adobe versucht man mit satten Rabatten von den Negativschlagzeilen zu profitieren.

Eher ungewöhnlich ist es auch, dass sich Apple zu einer Stellungnahme genötigt gefühlt hat und dabei sogar mit einer eisernen Regel gebrochen hat: In einer Stellungnahme im Technologie-Blog der NewYorkTimes (http://pogue.blogs.nytimes.com/2011/06/23/professional-video-editors-weigh-in-on-final-cut-pro-x/ ) hat man sich (wenn auch sehr verschwommen) zur Zukunft der Schnittsoftware geäußert. Die Online-Petition (http://www.petitiononline.com/finalcut/petition.html ) mit inzwischen über 6700 Teilnehmern scheint ihre Wirkung zu haben.

Dennoch: Apple hält daran fest, dass die Anwender erst einmal die neue Version kennen lernen sollen und nicht anhand von Screenshots vorschnelle Entscheidungen und Urteile treffen. In einigen Punkten verspricht Apple zudem über Updates Nachbesserung. So soll es zum Beispiel die vielfache Kritik des fehlenden Multicam-Schnitts über eine spätere Option wieder geben. Und auch alte Final Cut-Projekte soll man, wahrscheinlich via Drittanbieter, auch wieder in der neuen Final Cut Pro X öffnen können.

Unterdessen legt Adobe "ein spezielles Upgrade-Programm für Videoprofis" auf: Wer bisher mit Apple Final Cut Pro oder Avid Media Composer gearbeitet hat bekommt bei einem Wechsel auf Premiere Pro CS5.5 oder Production Premium CS5.5 satte 50 Prozent Preisnachlass - zumindest bis zum 30. September 2011.

Weitere Informationen zu den Berechtigungen und teilnehmenden Händlern finden sich unter http://www.adobe.com/products/premiere/switch, sowie in der englischsprachigen Originalmeldung im Folgenden.

© Apple

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