Kaufberatung

Tablets: nicht immer erste Wahl

Inhalt
  1. Netbook, Ultrabook oder Tablet?
  2. Tablets: nicht immer erste Wahl
  3. Ultrabooks - die Premium-Klasse

Tablets sind sicher mehr als ein geniales Medium, um Bilder und Videos überall dabei zu haben und genießen zu können, sich blitzschnell im Internet zu informieren oder im Handumdrehen auf eine E-Mail zu reagieren. Wer von einem Tablet zusätzlich die Unterstützung bei komplexeren Arbeitsabläufen erwartet, stößt aber in der Regel schnell an Grenzen, oder stellt zumindest fest: Auf die Software kommt es an.

Einsatzbereich

Es mag Aufgaben geben, für die sich genau die richtige, wie zugeschnittene Anwendung in Apples App Store oder im Android Market findet, womöglich noch umsonst. Auch die virtuelle Tastatur, auf der es sich nicht so treffsicher schreibt,  kann durch eine Bluetooth-Tastatur vorübergehend ersetzt werden.

© connect

Das Samsung Galaxy Tab 10.1N gefällt mit elegantem Design und überzeugt durch die funktionale Software-Ausstattung. Ab 405 Euro ohne, ab 495 Euro mit 3G-Modul.

Die nötige Performance erhalten komplexere Anwendungen dennoch besser unter einem Linux- oder Windows-basierten System. Das gibt es auch für Tablets, beispielsweise mit dem Slate 2 von HP, das sich vorwiegend an Businesskunden richtet und in einem entsprechend höheren Preissegment liegt. Auf den meisten gängigen Tablets ist Googles Betriebssystem Android installiert - mit einer gewichtigen Ausnahme: Apples iPad, die Mutter der Tablets, ist immer noch führend.

Design und Funktionalität

Wer mit einer dieser beiden Welten liebäugelt und für die Arbeit auf einen PC ausweichen kann, muss nur noch herausfinden, welches Tablet seine Genusssucht am ehesten befriedigt. Hierüber entscheidet unter Umständen bereits das Design. Nicht umsonst führen die Hersteller der beiden anmutigsten Tablets einen Streit über die Verletzung von Designrechten.

© Hersteller

Das iPad 2 ist ab 479 Euro ohne, ab 599 Euro mit 3G-Modul erhältlich. Bluetooth-Tastaturen mit zum Teil speziellem iOS-Tastaturlayout gibt es bereits ab ca. 30 Euro.

Sowohl das iPad 2 mit seinem unübertroffenen Display als auch das Samsung Galaxy Tab, das sich mit Pluspunkten wie DLNA-Kompatibilität oder leistungsfähiger Software wie der funktionsreichen Office-Suite von anderen Tablets absetzt, bestechen bereits durch ihre Optik. Und lassen beinahe vergessen, dass der flachen Bauweise Schnittstellen zum Opfer fallen, die bei anderen, weniger eleganten Tablets wie dem Lenovo Ideapad K1 oder dem Toshiba AT 100 den Anschluss an ein HDMI-Fernsehgerät oder eine externe Festplatte ermöglichen.

Konnektivität

Anders als bei Net- oder Ultrabooks gehört bei Tablets ein 3G-Modul beinahe schon zum Standard - oder das Modell ist zumindest wahlweise mit oder ohne Internetzugang erhältlich. Preisunterschiede von bis zu 200 Euro zwischen den beiden Varianten erschweren eine Entscheidung zugunsten der mobilen Konnektivität. Nicht selten bereuen sparsame Käufer jedoch im Nachhinein ihre Entscheidung: Man gewöhnt sich schnell daran, unterwegs unkompliziert den Stadtplan, das Kinoprogramm oder eine Übersetzung im Internet ausfindig machen zu können. Wer sparen, sein Tablet aber trotzdem online bringen will, kann mit einem geeigneten Smartphone in der Tasche natürlich auch dessen Datenverbindung per Tethering nutzen.

Größe

Obwohl 10-Zoll-Tablets die gängigere Displaygröße repräsentieren, möchten wir allen, die sich vorstellen können, auch mit einem 7-Zoll-Screen zurechtzukommen, noch das derzeitige Topmodell unserer Bestenliste ans Herz legen. Das HTC Flyer hat uns sowohl hardwareseitig mit einer kontrastreichen und scharfen Darstellung im Innenbereich als auch softwareseitig mit der durchdachten Oberfläche HTC Sense überzeugt. Die Scribe-Technik, mit der sich Notizen direkt auf den kapazitiven Touchscreen schreiben lassen, ist ebenfalls Gold wert. Noch dazu ist das Flyer, für das bei Markstart mit 3G-Modul stolze 700 und ohne UMTS 500 Euro über den Ladentisch wanderten, inzwischen ein echtes Schnäppchen: Je nach Speichervariante ist die kleine Surfflunder bereits ab 322 Euro zu haben.

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