Business & IT

Business-Tablets für Reise oder Home-Office

© Samsung

Galaxy Tab Pro S

Die gesteigerte Nachfrage nach ultramobilen Geräten geht also fast vollständig auf das Konto von Business-Nutzern. Damit aber ein Tablet als Universalwerkzeug für Geschäftsreisende oder Home-Office-Arbeiter taugt, müssen verschiedene Kriterien erfüllt sein. Entscheidend ist zunächst die Displaygröße. Schließlich sind kleinere Tablets (mit 7-Zoll-Displays) für Office-Anwendungen wenig geeignet. Wer unterwegs auf seinem megamobilen Computer schon mal eine Excel-Tabelle bearbeiten oder ein Word-Dokument korrigieren will, braucht ein wenig Platz auf seinem Bildschirm. Der Spaß bei der Arbeit fängt bei Tablets mit einer Displaygröße ab 10 Zoll an.

Neben einem großen Bildschirm sind bei Arbeitstablets auch Flexibilität und Anschlussmöglichkeiten gefragt. Lässt sich das Tablet zum Arbeiten unterwegs und auch zum Präsentieren beim Kunden einsetzen, werden Business-Kunden zugreifen. Sollte kein Anschluss für einen Beamer vorhanden sein, hilft ein Adapter. Doch wenn dieser mal vergessen wird, darf die wichtige Präsentation nicht platzen, also müssen Alternativen im Vorfeld geprüft werden.

Im Firmenumfeld ist darüber hinaus die Software wichtig sowie die Frage, ob und wie gut sich das Tablet im Unternehmensnetzwerk einbinden lässt. Und gerade beim Thema Software punkten Tablets, die mit Windows 8 oder 10 laufen. Der Vorteil dabei ist, dass ohne Aufwand und Schulungen die gewohnten Programme auch auf dem mobilen Universalcomputer laufen. Dazu zählen Office-Anwendungen ebenso wie auch CAD-Programme für Konstrukteure oder Grafik-Pakete für Kreative.

Diese können natürlich auch als App auf das Android- oder iOS-Tablet, doch haben die mobilen Anwendungen häufig nicht den gleichen Funktionsumfang wie die Desktop-Varianten. So überrascht es nicht, dass Windows-Tablets derzeit auf dem Vormarsch sind. Und laut IDC soll ihr Anteil bis 2019 auf 17,8 Prozent deutlich ansteigen. Derzeit liegt er bei rund 10 Prozent.

Business-Tablets steigen in den Ring mit Windows 10

Auf jeden Fall hat Microsoft auch mit seinem jüngsten Surface-Modell Business-Kunden im Visier. Das Surface Pro 4 gehört zwar nicht zu den leichtesten Tablets - es wiegt knapp 800 g - doch dafür steckt es voller Power, hält viele Anschlüsse bereit und lässt sich flexibel einsetzen. Das Display des 12,3 Zoll großen Geräts ist fast blendfrei, löst mit 2.736 x 1.824 Pixeln auf und bietet eine Pixeldichte von 267 ppi. Verantwortlich für die überzeugende Performance sind je nach gewählter Konfiguration Core M3-, i5- oder i7-Prozessoren von Intel der sechsten Generation.

Auch bei der Größe des Arbeitsspeichers sind Kunden flexibel und können zwischen 4, 8 oder 16 GByte RAM wählen. Zu dem Tablet, das einen integrierten Klappständer hat und mit einem Stift gliefert wird, gibt es passende Tastaturen (Type Cover). Diese müssen wie bei den meisten Business-Tablets dazugekauft werden. So kostet die günstigste Variante des Surface Pro 4 inklusive Tastatur gleich mal über 1.000 Euro. Günstigere Windows-Tablets gibt es aber auch zum Beispiel von Acer.

© Lenovo

Unerlässlich für kreative Arbeiter ist ein smarter Pen als Eingabestift. Tablet-Hersteller wie Apple, Microsoft oder Samsung bieten ihn als Zubehör zu ihren Geräten an.

Das neue Acer Switch Alpha 12 wird als 2-in-1-Gerät mit Tastatur ausgeliefert. In dem Tablet kommen Intel-Core-i-Prozessoren der sechsten Generation mit einer ausgetüftelten Flüssigkeitskühlung zum Einsatz. So kann das 12 Zoll große flüsterleise Gerät überall dort genutzt werden, wo Geräusche stören, also in Meetings oder Gemeinschaftsbüros. Erhältlich ist das multifunktionale Switch Alpha 12 ab 800 Euro (inklusive Tastatur).

Ebenfalls mobil wie ein Tablet und produktiv wie ein Notebook ist auch Samsungs Windows-10-Gerät, das Galaxy Tab Pro S. Es verfügt über ein 12 Zoll großes Display, wiegt aber dennoch nur knapp 700 g und ist dabei 6,3 mm schlank. Im Inneren arbeiten Intel-Skylake-Core-M-Prozessoren der neuesten Generation und 4 GByte Arbeitsspeicher. Auf Wunsch gibt es das Tablet mit einem LTE-Modul. Das ganze Paket inklusive Tastatur kostet 1.000 Euro.

Mit einem echten Kampfpreis schickt Lenovo sein IdeaPad Miix 310 ins Rennen um Tablet-Kunden. Das ebenfalls von einem Intel-Skylake-Core-M-Prozessor der neuesten Generation angetriebene Gerät soll bereits zum Einstiegspreis von 270 Euro zu haben sein. Dabei bietet der 580 g leichte mobile Alleskönner auf Wunsch auch 4G-Funktionalität für ungetrübten Internetzugang auf Reisen. Das 10,1 Zoll große IPS-Display ist mit einer Auflösung von 1.280 x 800 oder 1.920 x 1.200 Pixeln erhältlich. Und der interne Speicher kann bis zu 64 GByte (eMMC) betragen. Zu der Standardausstattung des Miix 310 gehört auch noch eine abnehmbare Tastatur.

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