Multifunktionsdrucker

OKI MC573DN im Test: Vielseitiges Farbtalent

18.4.2017 von Holger Lehmann

Egal ob Visitenkarten oder meterlanges Werbebanner – das Farblaser-Multifunktionsgerät OKI MC573DN ist kaum wählerisch hinsichtlich Medienformat und Papiersorte. Wir haben den Drucker im Test.

ca. 1:50 Min
Business-it
VG Wort Pixel
OKI MC573DN
Der OKI MC573DN war zu Gast in unserem Test-Labor.
© OKI

Pro

  • Günstige Folgekosten
  • Touchdisplay
  • Niedriger Standby-Stromverbrauch

Contra

Fazit

PC Magazin Testurteil: sehr gut; Preis/Leistung: gut; PC Magazin Top-Produkt


88,0%

Mit dem MC573dn bietet OKI kleinen mittelständischen Unternehmen oder Arbeitsgruppen ein erschwingliches Farblaser-Multifunktionsgerät an. Wachsen Ihre Ansprüche, lässt sich das MC573dn optional aufrüsten. Dazu zählen zwei zusätzliche Papierkassetten für je 530 Blatt Normalpapier, eine WLAN-Schnittstelle für einen kabellosen Dokumentenaustausch sowie die optionale Erweiterungsmöglichkeit mit einem Kartenleser für einen sicheren und personalisierten Druckabruf. Zum Standard gehört die offene Plattformarchitektur sXP von OKI. Sie ermöglicht den Zugriff auf die Dokumentenverwaltung und Funktionen zu Geräten im Umfeld, die Pull-Printing, also PIN- oder Karten-Authentifizierung, unterstützen​.

Ist das Gerät in ein Netzwerk eingebunden, lassen sich Funktionseinstellungen per Web-Interface festlegen und Druckerdaten auslesen. Per Admin-Kennwort lassen sich diese Einstellungen sichern.​

OKI MC573DN im Test: Geschwindigkeit und Qualität 

Der Aufbau und die Erstinstallation des MC573dn sind dank der Installationsroutine schnell erledigt. Per Web-Interface lassen sich nahezu alle Geräteoptionen den Anwender- bzw. Firmenbedürfnissen anpassen und die Standardeinstellungen bei Bedarf überschreiben.​

Das Druckwerk liefert im Entwurfsmodus und laufenden Betrieb 30 Seiten pro Minute (Farbe oder Schwarz-Weiß). Eine zehnseitige Präsentation liegt nach etwa einer halben Minute fertig in der Ablage, ein einseitiges Dokument benötigt ab Druckbefehl etwa 11 Sekunden zur Fertigstellung. Dank des großen Zwischenspeichers von 1 GByte sind auch größere Grafikdateien kein Hindernis. Lediglich beim Wechsel von reinem Schwarz-Weiß- zum Farbdruck in einem Druckauftrag nimmt sich der OKI eine kleine Auszeit. Sich wiederholende Dokumentenworkflows lassen sich über das Touchdisplay am Drucker hinter einem Icon definieren, sodass auch bei Standardaufgaben keine Zeit durch Einstellungen vergeudet wird.

OKI MC573DN
Über den Mehrzweck- einzug lassen sich Bannerpapiere für Werbezwecke drucken. Bei der Gestaltung hilft der kostenlose Template-Manager.
© OKI

Duplexdruck und das Einscannen zweiseitiger Dokumente in einem Durchlauf über das Reverse-ADF helfen weiterhin, Zeit und Ressourcen zu sparen und ermöglichen vielfältige Kopiervarianten. Über den Mehrzweckeinzug lassen sich nahezu alle Papiersorten im kompatiblen Format vorlegen. Besonders zu erwähnen ist hier der mögliche Bannerdruck auf Papiere von bis zu 1,32 m Länge – eine schöne Option für Marketingmaßnahmen. An der Druck- und Kopierqualität gab es kaum etwas auszusetzen – die Führungsrollen des Papiertransports erzeugen bei großen Farbflächen einen leicht streifigen Eindruck.

Lesetipp: Laser- oder Tintenstrahldrucker?

Tonerkosten und Stromverbrauch 

Mit der größtmöglichen Tonerkartusche beträgt der Preis einer Textseite etwa 1,6 Cent, einer Farbseite circa 2,7 Cent. Fällt der OKI in den Schlafmodus, sinkt der Stromverbrauch auf nahezu null, was einen sehr günstigen Jahresverbrauch von nur etwa 29 Euro (bei 7.200 Drucken pro Jahr) zur Folge hat.

Fazit

Günstig in der Anschaffung und günstig in den Folgekosten – der OKI MC573dn ist eine empfehlenswerte Dokumentenzentrale für kleine Arbeitsgruppen mit vielseitigen Medienansprüchen.

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