HP, Toschiba & Lenovo

Lenovo ThinkPad X1 Yoga

© Josef Bleier

Lenovo ThinkPad X1 Yoga im Test

Pro

  • integrierte Kamera-Abdeckung
  • gestochen scharfes Bild
  • Match-on-Chip-Fingerprintsensor
  • Anmeldung per Sprachanweisung

Contra

  • schwer erreichbarer Kartenleser
  • kurze Akkulaufzeit

Fazit

PC Magazin Testurteil; gut; Preis/Leistung: befriedigend

Ein Blick auf die Tastatur des X1 Yoga reicht aus, um es als ThinkPad zu identifizieren. Das typische Tastaturlayout ist ebenso vorhanden wie der rote Trackpoint und die Maustasten oberhalb des präzisen Touchpads. 

Das Gehäuse ist Soft-Touch beschichtet, fühlt sich weich und ein wenig gummiartig an, und ist recht empfindlich gegenüber Fingerabdrücken.  Als einziger Testkandidat verfügt das X1 über eine integrierte Kamera-Abdeckung, die Lenovo ThinkShutter getauft hat. 

Schnittstellen sind hauptsächlich in Form von Thunderbolt an Bord. Dazu gesellt sich ein Kartenleser, der neben dem Scharnier auf der Rückseite des Gehäuses unvorteilhaft und ein wenig schwer erreichbar platziert wurde. Aber immerhin ist ein Kartenleser vorhanden. 

Das X1 bringt etwa 150 Gramm mehr auf die Waage als das EliteBook, besitzt allerdings auch ein größeres Display. Das liegt von der Helligkeit her, die nach oben hin leicht abfällt, ziemlich genau zwischen dem des HP und dem Bildschirm des Toshiba Portégé. 

Das Glare-Display liefert ein gestochen scharfes Bild mit der höchsten Pixeldichte im Testfeld und reflektiert angenehm wenig. Die Lüfter arbeiten selten und sind vergleichsweise leise. 

© Josef Bleier

Als Vertreter der ThinkPad-Familie verfügt das X1 Yoga über einen Trackpoint sowie zusätzliche Maustasten oberhalb des Touchpads.

Das ThinkPad im Testlabor

Ein Manko ist die eher kurze Akkulaufzeit des X1 Yoga. Mit nur 267 Minuten hielt das Notebook deutlich weniger lang durch als die Konkurrenz. 

Bedenken sollten Sie allerdings, dass der von uns verwendete Akku-Benchmark PC Mark 8 Battery Life weit anspruchsvoller ist als es die normale Arbeit mit einem Office-Programm wäre. Im Standard-Business-Einsatz wird das X1 also deutlich länger als vier Stunden ohne Stromanschluss durchhalten. 

Erfreulich sind die Benchmark-Ergebnisse dagegen im Grafikbereich. Im 3D Mark holt Lenovo erstaunlich viel Leistung aus den Komponenten und ermöglicht so anständige Frameraten auf dem Display mit seiner Auflösung von 2560x1440 Pixeln. Die SSD ist ebenfalls sehr flott unterwegs, während das Yoga im PC Mark hinter der Konkurrenz zurück bleibt. 

Minimal spürbar dürfte das aber nur bei Berechnungen großer Dateien, beispielsweise in Excel oder Access, und beim Multitasking sein. Auch das X1 hat zahlreiche Sicherheits- und Business-Merkmale zu bieten, die weit über die Kamera-Abdeckung hinausgehen. 

So findet sich neben einem Match-on-Chip-Fingerprintsensor beispielsweise die Möglichkeit einer Anmeldung per Sprachanweisung über Cortana Premium sowie eine globale Konnektivitätsoption per LTE. 

Bei einem Preis von 2559 Euro in der von uns getesteten Ausstattungsvariante liegt das Convertible im gehobenen Bereich. Doch für das Geld bekommt der Käufer reichlich Gegenwert.

Benchmark

  • 3D Mark Cloud Gate: 8289 Punkte
  • PC Mark 8 (Work): 3075 Punkte
  • Cinebench R11.5 CPU: 469 Punkte
  • AS SSD (Lesen/Schreiben): 2383 / 1793 MByte/s

© PC Magazin / Weka Media Publishing GmbH

PC Magazin Testnote: gut

Fazit

Das X1 Yoga ist ein solides Convertible aus der bewährten ThinkPad-Familie. Wer ein etwas größeres Display benötigt, liegt beim Yoga richtig.​

Lenovo ThinkPad X1 Yoga: Testergebnisse

  • Ausstattung: 22/30 Punkte
  • Displayqualität: 18/20 Punkte
  • Mobilität: 15/20 Punkte
  • Systemleistung: 27/30 Punkte
  • Gesamtwertung: 82 Punkte

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