Microsoft, Toshiba und HP

HP EliteBook 1040 G4

© HP

HP EliteBook 1040 G4

Pro

  • Display: hervorragende Helligkeit
  • Lüfter: arbeiten extrem leise
  • Touchpad: das beste im Testfeld
  • Infrarot: Anmeldung per Gesichtserkennung

Contra

  • Tastatur: bietet nur Durchschnitt
  • 3D Mark: kaum spieletauglich

Fazit

PC Magazin Testurteil; gut; Preis/Leistung: ausreichend

Wer das brandneue EliteBook in den Händen hält, der weiß sofort, mit was er es zu tun hat: Alles an diesem schicken Rechner für immerhin 2.400 Euro sieht aus und fühlt sich an wie Oberklasse. Das beginnt beim Gehäuse, das zwar „nur“ aus Aluminium besteht, aber perfekt verarbeitet ist und eine Tastatur mit zweistufiger Beleuchtung und eher geringem Tastenspiel beherbergt. 

Wesentlich besser als die eher durchschnittliche Tastatur hat uns das Touchpad gefallen, das mit seiner Genauigkeit und Haptik beide Konkurrenten hinter sich lässt. Das 14-Zoll-Display liefert eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten und bietet eine hohe Helligkeit von über 500 cd/m², die ein gutes Arbeiten selbst bei reichlich Sonnenschein ermöglichen sollte. Nicht einmal das ebenfalls sehr helle Microsoft-Display kommt an diesen Wert heran. Es sollte allerdings erwähnt werden, dass die Helligkeit des Displays bei anderen EliteBook-Modellen niedriger sein kann, HP gibt die jeweiligen Werte auf der Produktseite des EliteBooks en détail an. 

Das Touch-Display liefert zudem einen sehr hohen Kontrast, spiegelt aber sehr deutlich. Bei Berührung federt es leicht nach, ein Problem, das leider viele Notebooks haben.

© HP

Die Tastatur des EliteBook ist leider nur Durchschnitt, das Touchpad dagegen spitze.

Die Ausstattung des EliteBook 

An der Ausstattung des HP-Notebooks gibt es nur wenig zu bemängeln. Der verwendete Core i7-7600U hat zwar schon ein Lebensjahr auf dem Buckel, arbeitet aber flott und ist für alle normalen Büroaufgaben mehr als nur schnell genug. HP hat dem EliteBook 16 GByte RAM spendiert, was sich ebenfalls sehr positiv bemerkbar macht. 

Eine dedizierte Grafikkarte ist nicht an Board, der Nutzer muss sich also mit der Leistung der integrierten Lösung von Intel, einer HD Graphics 620, begnügen. HD-Filme spielt diese Karte selbstvertändlich flüssig ab, bei 3D-Spielen wird es allerdings schnell eng, wie das 3D-Mark-Ergebnis beweist. 7.389 Punkte sind hier leider kein Ruhmesblatt, das Toshiba Portégé war hier aufgrund der schwächeren CPU allerdings sogar noch einen Tick langsamer. Über den HDMI-Ausgang lässt sich ein Monitor betreiben. 

Neben vier USB-Anschlüssen, davon zwei USB 3.1 Typ C inklusive Thunderbolt, ist auch ein Konnektor für eine optionale Dockingstation vorhanden. Leider hat HP auf einen Kartenleser verzichtet, was insbesondere die Fotografen unter den Käufern verärgern dürfte. Die Konkurrenz hat übrigens Kartenleser verbaut. 

Dafür bietet unser Testgerät gegen Aufpreis ein HSPA+/LTE-Modul. Bluetooth in der Version 4.2 ist ebenso dabei wie eine Frontkamera mit 0,9 MP. Eine Anmeldung per Gesichtserkennung ist dank Infrarot ebenso möglich wie die Identifizierung mithilfe des Fingerprint-Sensors.

© HP

Zwar verfügt die Tastatur des EliteBook über eine Beleuchtung, doch bietet sie lediglich zwei Helligkeitsstufen.

Das EliteBook im Testlabor 

Unterm Strich unterschieden sich die Benchmark-Ergebnisse unserer Testkandidaten deutlich. Während Toshiba und HP aufgrund der ähnlichen Hardware-Ausstattung nahezu identische Ergebnisse lieferten, ist das Surface deutlich schneller. Das gilt zumindest für den 3D-Bereich und den Benchmarktest Cinebench R11.5. Im PC Mark 8 (Work) erreichte das extrem leise arbeitende HP-EliteBook sogar den Spitzenplatz. 

Benchmark Punkte
3D Mark Cloud Gate 7.389 Punkte
PC Mark 8 (Work) 3.372 Punkte
Cinebench R11.5 CPU 3,97 Punkte
HD TUNE 5.60 (HD-Transfer Lesen Durchschnitt) 336,1 MByte/s

Die Akkulaufzeit war dagegen mit fünf Stunden und 49 Minuten knapp die schwächste der drei Kandidaten, allerdings hat das EliteBook auch das größte Display. Das macht sich in Akkutests immer negativ bemerkbar. Positiv ist die Wartungsfreundlichkeit des Notebooks zu erwähnen. 

Das Gehäuse lässt sich schon durch Lösen weniger Schräubchen öffnen, und die meisten Komponenten sind dann problemlos erreichbar. Eine spätere Auf- oder Umrüstung oder eine Reparatur ist also recht einfach möglich.

© WEKA Media Publishing GmbH

Testsiegel PC-Magazin - gut

Fazit

Mit dem EliteBook bietet HP in der von uns getesteten Variante jede Menge Notebook für nicht eben wenig Geld. Unterm Strich reicht es mit minimalem Rückstand für den Bronzerang.

HP EliteBook 1040 G4: Testergebnisse

  • Ausstattung: 19/20 Punkte
  • Displayqualität: 15/20 Punkte
  • Mobilität: 22/30 Punkte
  • Systemleistung: 28/30 Punkte
  • Gesamtwertung: 84 Punkte

Mehr zum Thema

Günstige Notebooks

Microsoft sagt dem Google Chromebook den Kampf an und will mit Windows-Notebooks, die ab 199 Dollar kosten sollen, eine echte Alternative bringen.
Business-Notebooks

Wir lassen sieben Notebooks im Test antreten und prüfen ihre Berufstauglichkeit. Das beste Business-Notebook des Jahres kommt von Toshiba.
All-in-one-PC

91,0%
Der schicke All-in-one-PC von HP fällt nicht nur dank seines gewölbten Displays auf, auch auf guten Sound hat der…
4-in-1- und 3-in-1-Drucker

Im Multifunktionsdrucker Test 2018 treten acht Tintenstrahldrucker von Canon, Brother, Epson und HP an. Welches All-in-One wird Testsieger?
HP, Toschiba & Lenovo

Edel, hochwertig und leistungsstark – das erwartet man von einem modernen Business-Notebook. Drei aktuelle Kandidaten der gehobenen Preisklasse von…