Vergleichstest

HP Color LaserJet CM2320 fxi

HP Color LaserJet CM2320 fxi

© Hersteller/Archiv

HP Color LJ CM2320 fxi; [ 82 ]gut

Der HP CM2320 fxi ist schon etliche Zeit auf dem Markt. Windows-7-Treiber kennt die Installations-CD aber nicht. Leider haben die HP-Jungs weder Hinweise in der Produktspezifikation gegeben, die man als PDF-File findet, noch auf der Webseite, auf der das Produkt beschrieben ist, dass es diese Treiber gibt.

Pro

  • Beeindruckende Qualität
  • Toner schnell und einfach zu wechseln
  • Klappbares LC-Display
  • Geringer Stromverbrauch

Contra

  • Keine Windows-7-Treiber auf CD

Das ist für eine Firma nicht gerade vorbildlich, die den Anspruch hat, Markführer zu sein. Man findet nämlich Windows-7-Treiber, wenn man hartnäckig genug sucht. Ansonsten ist die Installationsroutine gewohnt langwierig, aber durchaus vorbildlich mit diversen Erklärungen und Hinweisen.

Mit beeindruckender Qualität druckt der CM2320 fxi unsere Testfotos aus. Die "ImageREt 3600"-Technologie von HP setzt hier nach wie vor die Messlatte für alle Mitbewerber in diesem Preis- und Technologieumfeld. Interessant dabei ist, dass HP als einziger Kandidat auf einen USB-Stick-Anschluss zugunsten eines Multi-Kartenlesers verzichtet. PDF-Scans auf einen USB-Stick sind per se nur über den PC möglich. Mit einem SD-Card-USB-Kombistick ist das Problem natürlich gelöst.

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Die meisten Hersteller setzen inzwischen Toner ein, bei denen die Bildtrommel integriert ist, so wie hier beim Ricoh zu sehen ist. Mit Toner kommt man damit kaum in Kontakt.

Bei der Frage der Druckgeschwindigkeit geht der HP einen kleinen Kompromiss ein. Die erste Seite liegt nach 17,3 Sekunden in der Papierausgabe. Das ist recht lange für einen Monochrombrief, zumindest im Vergleich mit den meisten Mitbewerbern. Dafür zeigt sich der HP mit der auch als "instant on" beschriebenen Technologie, als sehr genügsam im Stromverbrauch. Für unser zweiseitiges Mischdokument benötigt der HP lediglich 21,5 Sekunden.

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Die Kurven zeigen den Strombedarf für den Ausdruck eines zweiseitigen Dokumentes. Wir regeln das Nachheizen auf fünf Minuten herunter, wenn möglich. Diese Messung dient als Grundlage für die Berechnung der Jahresstromkosten.

Bei OCR-Jobs setzt der CM2320 fxi nicht auf Omnipage, wie die meisten anderen Hersteller, sondern auf Readiris Pro 11. In Verbindung mit dem "Scan-Tool" lässt sich ein halbwegs vernünftiger Workflow für textbasiertes Einscannen erstellen, der lediglich einen Zwischenschritt in Readiris erfordert, bevor das Dokument in Word als Text, zugegeben mit reichlich vielen Textboxen, geöffnet wird.

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Das Besondere: Man kann mit dem HP Scan Tool Scanaufträge definieren, in Anwendungen umleiten und diesen Jobauftrag im Gerät selbst als Menüpunkt hinterlegen. Das ist eine sehr praktische und anwenderfreundliche Funktion!

Toner sind beim HP sehr schell und einfach gewechselt. Gut gefällt auch das klappbare Farb-LC-Display, die zweite Papierkassette, die bei diesem Multifunktionsgerät zum Standard gehört und die ausklappbare Papierzuführung, die mehrere Briefumschläge oder Aufkleber aufnehmen kann.

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