HP, Toschiba & Lenovo

Bestes Business-Notebook 2019: Drei Modelle im Test

Edel, hochwertig und leistungsstark – das erwartet man von einem modernen Business-Notebook. Drei aktuelle Kandidaten der gehobenen Preisklasse von HP, Thoshiba und Levovo, mussten beweisen, ob sie diesen Ansprüchen gerecht werden. Unser Vergleich kürt das beste Business-Notebook 2019.

Inhalt
  1. Bestes Business-Notebook 2019: Drei Modelle im Test
  2. HP EliteBook x360 1030 G3
  3. Lenovo ThinkPad X1 Yoga
  4. Toshiba Portégé X30T
Bestes Business-Notebook 2019: Drei Modelle im Test

© Josef Bleier / Rawpixel.com / shutterstock.com

Bestes Business-Notebook 2019: Drei Modelle im Test - HP, Toshiba & Lenovo

Wer mehr als 2000 Euro für ein Notebook auszugeben bereit ist, der darf eine ganze Menge erwarten. Rein oberflächlich betrachtet bekommt der Käufer für ein Drittel des Preises bereits mobile Rechner, die sich kaum von den drei Business-Boliden dieses Vergleichstests unterscheiden. Ein Blick hinter die Fassade macht allerdings schnell deutlich, wo die Unterschiede liegen und worauf der signifikante Preisunterschied beruht. 

Anders als das klassische Consumer-Notebook sind die Business-Geräte mit zahlreichen Sicherheitsfeatures ausgestattet, sie verfügen über Windows 10 in der Pro-Version, bieten ein erstklassiges Display, idealerweise eine lange Akkulaufzeit, eine Tastaturbeleuchtung und eine nahezu perfekte Verarbeitung. 

Die Tastaturen sind von hoher Qualität, weil sie häufiger und ausgiebiger genutzt werden, und die Anschlüsse sind voll und ganz auf den Geschäftsbereich zugeschnitten. Qualität statt Quantität heißt hier oft die Devise, denn eine Vielzahl an Ports erhöht nicht nur Gewicht und Abmessungen, sondern sie verkürzt auch die Akkulaufzeit. 

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Dafür ist Schnelligkeit angesagt: Thunderbolt ist meist ebenso Standard wie ein schneller, stromsparender Prozessor und eine großzügig dimensionierte SSD. All das muss in einem möglichst flachen Gehäuse untergebracht werden, und das Gewicht hat für den mobilen Einsatz ebenfalls im Rahmen zu bleiben. 

Rechtfertigt all das einen Kaufpreis von deutlich über 2000 Euro? Nun, grundsätzlich ist die Entwicklung eines Business-Gerätes wesentlich kostspieliger als die eines durchschnittlichen Consumer-Notebooks von der Stange. Bis ins Detail werden Ausstattung, Materialien und Anforderungen aufeinander abgestimmt und letztlich unter einen Hut gebracht. 

Standard-Module sind dabei eher die Ausnahme als die Regel, ganz anders als bei preiswerteren Geräteklassen. Die Auswahl der Komponenten ist ebenso wie die der Materialien weit weniger kompromissbehaftet. 

Und so bekommt der Business-Kunde für einen stolzen Preis einen fairen Gegenwert mit einem hellen Display, das den problemlosen Einsatz auch bei Sonnenlicht ermöglicht und Sicherheitsfeatures, die beim Verlust des Gerätes vor Datenmissbrauch schützen. 

Alles in allem haben unsere drei Testkandidaten einiges gemeinsam: Sie alle verfügen mit dem Intel Core i7-8550U über einen Quad-Core-Prozessor der achten Generation. Obwohl diese CPU nahezu zwei Jahre auf dem Buckel hat, ist sie eine noch immer beliebte Wahl, vereint sie doch Leistung und niedrigen Stromverbrauch wie kaum eine zweite.

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Der integrierte Grafikchip reicht für den Business-Bereich vollkommen aus, die Sparsamkeit der Kombination ermöglicht den Einsatz leiser, langsam drehender Lüfter, die den Nutzer eher selten nerven. Neben 16 GByte RAM, die für den Einsatz von Windows 10 gut ausreichen, verfügen alle Testkandidaten über eine SSD. 

Die fasst bei den Notebooks von HP und Lenovo 512 GByte Daten, beim Toshiba Portégé sogar die doppelte Menge. Und natürlich ist auf allen Testgeräten Windows 10 in der Pro-Version installiert.

Wichtigstes Feature für den Geschäftsbereich ist die integrierte Datenverschlüsselung namens Bitlocker, die vor Datendiebstahl schützt, sollte das Notebook in falsche Hände geraten. Doch nun zu den drei Testkandidaten im Detail.

So testen wir

Unser Verfahren zum Test von Business-Notebooks unterscheidet sich recht deutlich zu denen anderer mobiler Rechner. Zum einen werden Sicherheitsmerkmale wie TPM-Modul, Blickschutz, Fingerprintsensor oder die Möglichkeit anderer biometrischer Authentifizierungs-Verfahren höher bewertet; zum anderen erfahren auch die Mobilität sowie die Verarbeitungsqualität eine stärkere Gewichtung.

Natürlich muss das Gerät den Anforderungen der modernen Geschäftswelt entsprechen und sich für das Berechnen großer Dateien, beispielsweise in Excel oder Access, ebenso eignen wie für eine professionelle Präsentation bei Kunden. Daher haben wir für diesen Vergleichstest ausschließlich Detachables oder Convertibles von hoher Qualität gewählt.

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