7 Tipps

WLAN schneller machen - so geht's - Tipp 2/7

Schlechter Empfang, miese Geschwindigkeit, wackelige Verbindung - wir sagen Ihnen, was Sie tun können, um Ihre WLAN-Geschwindigkeit zu verbessern.

Tipp 2/7

Die meisten Router senden das WLAN-Signal automatisch auf einem Funkkanal, der nicht bereits von benachbarten WLAN-Basisstationen verwendet wird. Nach unserer Erfahrung funktioniert diese Automatik mal mehr, mal weniger gut. Es kann deshalb hilfreich sein, wenn Sie den Kanal von Hand festlegen. Dazu müssen Sie zunächst herausfinden, welche Funkkanäle in Ihrer Nachbarschaft noch frei sind. Am besten verwenden Sie dafür eines der gerade genannten Programme (HeatMapper, NetSpot beziehungsweise WiFi Analyzer).

Beachten Sie, dass WLAN in zwei verschiedenen Frequenzbereichen übertragen wird: Ältere Funkstandards, zum Beispiel 802.11g, arbeiten auf 2,4 GHz. Hier stehen je nach Land nur 11-13 Kanäle zur Verfügung. Jedes WLAN belegt mehrere Kanäle, so dass es zu Überschneidungen kommt. Um diese zu verhindern sollten Sie nur den Kanal 1, 5, 9 oder 13 nutzen.

Neuere Funkstandards können (802.11n) oder müssen (802.11ac) auf 5 GHz senden. Zwar ist die Reichweite hier geringer. Da aber mehr Kanäle zur Auswahl stehen, kann dies trotzdem die bessere Wahl sein. Ohnehin erreichen Sie im 5-Gigahertz-Band die höchsten Geschwindigkeiten.

Dual- und Triband-Router können parallel in mehreren Frequenzbereichen senden. Nutzen Sie diese Technik, um zwei Funknetzwerke parallel zu betreiben: eines im 2,4-GHz-Bereich für ältere Geräte beziehungsweise maximale Reichweite und eines im 5-GHz-Bereich für maximale Geschwindigkeit und ein Minimum an Frequenzüberschneidungen.