Was hat uns bewegt?

Jahresrückblick 2020: Aufreger, Enttäuschungen, Neuheiten und mehr - September 2020

Von Aufregern über Enttäuschungen und Neuheiten bis Zoom: In unserem Jahresrückblick in 12 Bildern zeigen wir, was uns von Januar bis Dezember 2020 bewegt hat.

September 2020

Das Ende der Sommerferien ist zugleich der Auftakt für eine grandiose Technik-Rallye, die sich bis in den Dezember erstreckt. Den Anfang macht die Firma NVIDIA, die mit den neuen GeForce RTX30 (RTX 3070, 3080, 3090) die Oberklasse in Sachen Grafikkartenleistung neu definiert. AMD legt im Oktober neben Ryzen-5000-CPUs mit den Modellen aus der Radeon-RX-6000-Linie nach (RX 6700, RX 6800, RX 6900, auch als XT-Varianten).

An den Machtverhältnissen ändert sich dadurch erst einmal wenig: Das Preis-/Leistungsverhältnis bei AMD ist häufig besser, doch Spitzenleistung inkl. fortgeschrittenerem Echtzeit-Raytracing bietet nur NVIDIA. Was beide Hersteller eint, sind massive Produktionsprobleme. Viele Modelle sind nicht oder nur in geringen Stückzahlen lieferbar. Das führt zu massiven Preisaufschlägen, die den spontanen Wechsel auf eines der neuen Geräte für viele Gamer in noch unerreichbare Ferne rücken. Eine spürbare Änderung wird erst für Frühling 2021 erwartet.

Weiter beim Thema Gaming: Wenn ein Hersteller von Spielkonsolen eines der größten Studios für Computerspiele kauft, dann kann das ein dickes Problem sein. Kein Wunder also, dass Playstation-Fans im September um die Zukunft von Titeln wie The Elder Scrolls, Fallout und Doom fürchten, als Microsoft Bethesda Softworks schluckt. Schließlich könnte Microsoft seine neue Macht doch nutzen, indem sie die populären Games nur noch für die hauseigene Xbox anbietet.

In der Vergangenheit ist Microsoft beim Thema Spiele aber nicht durch Fehlverhalten aufgefallen. Das zeigt ein Blick auf Minecraft, das schon seit 2014 zu Microsoft gehört und immer noch für alle wichtigen Plattformen bereitsteht. Ein Versprechen für die Zukunft der genannten Spiele auf der PlayStation ist das aber nicht. Microsoft plant "von Fall zu Fall" zu entscheiden.