Ein PC für die ganze Familie

Jeder Benutzer braucht sein eigenes Anmeldekonto, das man in der Systemsteuerung erstellt.

1. Die unterschiedlichen Kontenarten des Betriebssystems

Das Betriebssystem unterscheidet im Wesentlichen zwei Arten von Benutzerzugängen am Rechner: das Administratorkonto und das Standardkonto. Der wesentliche Unterschied zwischen beiden Kontoarten liegt in den Rechten. Während man als Administrator im Prinzip alles verändern kann, ist der Standardbenutzer stark eingeschränkt. Hier lassen sich beispielsweise keine Programme installieren oder andere systemkritische Einstellungen ändern.

Bis zum Betriebssystem Windows XP lautete die Standardempfehlung stets, dass Sie auch als derjenige, der den Familienrechner quasi verwaltet, im Alltag mit einem Standardkonto arbeiten sollten. Das dient der Sicherheit, weil bei Attacken über das Internet der Angreifer ansonsten ebenfalls Administratorrechte über Ihren Rechner hat.

Mit Windows Vista und Windows 7 wurden die Schutzmechanismen insbesondere über die sogenannte Benutzerkontensteuerung erheblich verbessert. Wenn Sie ganz sichergehen möchten, melden Sie sich auch im aktuellen Windows 7 normalerweise als Standardbenutzer an. Möchten Sie dann beispielsweise eine Software installieren, können Sie dies trotzdem einfach und sicher erledigen. Wir zeigen Ihnen später, wie das funktioniert.