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Aussterbende Techniken

Wir wagen einen Blick in die Zukunft und zeigen Ihnen Technologien, an die wir uns zwar alle gewöhnt haben, die es aber schon bald nicht mehr geben (könnte)...

1. Der PC - ein Auslaufmodell?

Schon zu Beginn der Internetblase um die Jahrtausendwende herum wurde der PC totgesagt. Das Internet würde dafür sorgen, dass wir nur noch dumme Terminals brauchen - der Rest der Daten liegt ja mitsamt Anwendungen im Netz. Es hat etwas länger gedauert, aber mittlerweile ist zumindest der zweite Teil der Prophezeitung tatsächlich in Erfüllung gegangen. Die Cloud mit Webapps, Onlinespeicherdiensten und anderen Annehmlichkeiten ist dank Google und Yahoo in jedem Haushalt mit Internetanschluss verfügbar. Aber haben sich die PCs zu dummen Terminals mit nicht viel mehr als Bildschirm, Netzwerk- ud Grafikkarte gewandelt? Ein Blick auf die Verkaufszahlen der Intel-Prozessoren und deren Leistungsfähigkeit klärt die Frage schnell. Die Rechner sind schneller als je zuvor. Das mag auch an den Betriebssystemen und ihren opulenten grafischen Benutzeroberflächen liegen, aber eines ist klar: Auch Webbrowser brauchen eine gewaltige Rechnenkraft, um Webseiten in vernünftiger Geschwindigkeit anzuzeigen.

Es ist vielmehr so, dass Anwender heute neben einem PC auch noch ein Notebook, ein Netbook, ein Smartphone, eine oder mehrere Spielekonsolen und vielleicht sogar ein Tablet besitzen. Der PC wird nicht mehr als das zentrale Tor zum Internet, Spielen und für ernsthafte Arbeiten angesehen. Der Anwender verteilt diese Aufgaben auch unterschiedliche Gerätekategorien. Aber dennoch ist der PC vorerst nicht wegzudenken. Er ist das einzige dieser Geräte, dass sich leicht und preisgünstig aufrüsten aber auch reparieren lässt.