Tablet-Duell iPad mini gegen Google Nexus 7
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Google Nexus 7
Das mit einem Startpreis von knapp 200 Euro für die 16-GByte-Version ohne UMTS sehr günstige Tablet wird von Asus für Google hergestellt. Trotz des geringen Preises bekommt man einen Tegra-3-Prozessor von Nvidia mit vier Kernen und ein sehr gutes IPS-Panel mit einer Auflösung von 1280 x 800 Bildpunkten. Ein Plus ist auch das flotte Android 4.1 als Betriebssystem.
Gespart hat Google dagegen an Kamera und Schnittstellen: Es gibt nur eine 1,2-MP-Frontkamera für Skype & Co. und nur einen mini-USB-Port. Der bei Android-Tablets sonst übliche SD-Card-Slot zur Speichererweiterung fehlt ebenso wie eine HDMI-Buchse. Die Gehäuserückseite besteht beim Nexus 7 aus Kunststoff, liegt aber gut in der Hand.
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Im Prinzip ist das mit 329 Euro deutlich kostspieligere mini ein verkleinertes iPad 2. Sein 7,9-Zoll-IPS-Panel liefert 1024 x 768 Bildpunkte, als CPU fungiert der aus dem iPad 2 bekannte Dual-Core-Prozessor A5. Neu ist die im Vergleich zum iPad 2 bessere Kamera und der kleine Lightning Connector, für den man wieder passende Adapter benötigt.
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Das Display stellt trotz größerer Diagonale kleine Schriften nicht so scharf dar wie das Nexus 7, das mit einer höheren Pixeldichte von 216 ppi gegenüber 163 ppi beim iPad mini aufwartet. Dafür ist aber die Farbdarstellung beim Apple-Tablet besser.
Da das iPad mini breiter ist als das Nexus 7, kann man es aber nicht so gut in einer Hand halten. Daher hat Apple eine Erkennung eingebaut, die den Daumen ignoriert, wenn man das Gerät am Rand des Touchscreens festhält. Bei der Rechenleistung liegt es in den meisten Benchmarks mehr oder weniger deutlich hinter dem Google-Tablet, in der Praxis lassen sich beide Geräte flüssig bedienen.
Beim iPad mini bräuchte man bei einigen Apps wie etwa dem Kalender tatsächlich Sandpapier für die Finger, da einige der für 9,7-Zoll-Displays ausgelegten Bedienelemente auf dem 7,9-Zoll-Screen schon sehr winzig dargestellt werden. Bei der Akkulaufzeit geben sich die beiden Tablets wiederum nichts. Die von den Herstellern angegebenen zehn Stunden bei normaler Nutzung sind realistisch.
Fazit: Vorteil Google
Wenn man nicht auf das Apple-Ökosystem mit iTunes und Apps festgelegt ist oder unbedingt mit dem Tablet Fotos schießen will, dann ist man mit dem Nexus 7 besser bedient.
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Bei bis auf die Kamera vergleichbarer Ausstattung ist es 130 Euro günstiger, die Zahl der verfügbaren Apps ist im Google PlayStore mit etwa 700.000 ähnlich groß wie bei Apple, auch wenn speziell die Apps von Apple noch etwas ausgefeilter sind, als ihre Gegenstücke aus dem Google-Universum, wenn man von Apples Karten-App mal absieht. Musik, Filme oder Bücher bekommt man bei beiden Plattformen.
| iPad mini | Google Nexus | |
| Preis: | 329 Euro | 199 Euro |
| Internet | www.apple.de | www.google.de/nexus |
| Display: | 7,9 Zoll (IPS-Panel, 1024 x 768 Bildpunkte) | 7 Zoll (IPS-Panel, 1280 x 800 Bildpunkte) |
| CPU/Speicher: | Apple A5/512 MByte RAM, 16 GByte Flash | Nvidia Tegra 3/1 GByte RAM, 16 GByte Flash |
| Wireless: | WLAN 802.11n (2,4 und 5 GHz), Bluetooth 4.0 | WLAN 802.11n (2,4 GHz), Bluetooth 3.0 |
| Kameras: | Webcam 1,2 MP, Foto 5 MP (kein Blitz) | Webcam 1,2 MP |
| Abmessungen/Gewicht: | 200 x 135 x 7,2 mm/304 Gramm | 199 x 120 x 10,4 mm/338 Gramm |
| Benchmark | ||
| PassMark | 2053 | 2243 |
| Geekbench 2 | 751 | 1408 |
| Peacekeeper (HTML5) | 515 | 498 |
| Sunspider (Javascript) | 1498 | 1703 |
| Fazit: | Das iPad mini hat lediglich im HTML5-Benchmark Peacekeeper von Futuremark die Nase vorn. | Bei den meisten Benchmarks liegt das Nexus 7 mit seinem Quad-Core-Prozessor vor dem iPad mit seiner Dual-Core-A5-CPU. |