Menü

Kaufberatung 8 Grafikkarten im Vergleich

Die Grafikkarte hat einen enormen Einfluss auf die Leistung des PCs. Nicht nur Spiele, auch immer mehr Anwendungen profitieren von der Beschleunigung durch die Grafikkarte. Wir verraten, welche neue Grafikkarte am besten zu Ihrem Rechner passt.
8 Grafikkarten im Vergleich © Hersteller/Archiv
8 Grafikkarten im Vergleich

Wer gelegentlich oder öfter 3D-Spiele neueren Datums starten möchte, kommt an einer diskreten, höherwertigen Grafikkarte nicht vorbei. Selbst die aktuellen Onboard-Grafiklösungen in den CPUs von AMD oder Intel kommen über das Niveau einer Einsteiger-Grafikkarte nicht hinaus. Für eine flüssige Darstellung muss ein Spiel mit mindestens 25 fps dargestellt werden, ansonsten kommt es zu Rucklern: Das können bei grafisch anspruchsvollen Games weder integrierte GPUs noch Einsteiger-Grafikkarten leisten.

Ratgeber: Grafikkarte als Software-Beschleuniger

Das Testfeld

Nicht jeder kann oder will viel Geld in eine neue Grafikkarte investieren. Aus diesem Grund haben wir das Testfeld diesmal weit aufgespannt mit Modellen von rund 100 bis 250 Euro. Die günstigen Grafikkarten im Test richten sich an Multimedia-Anwender und Gelegenheitsspieler, die auf eine gute und meist flüssige Darstellung Wert legen.

AMD-Karten wie die Zweitplatzierte Sapphire HD 7850 OC 2GB erlauben Multimonitor-Betrieb mit bis zu vier Displays. © Hersteller/Archiv
AMD-Karten wie die Zweitplatzierte Sapphire HD 7850 OC 2GB erlauben Multimonitor-Betrieb mit bis zu vier Displays.


Die restlichen Karten wenden sich an Anwender, die gerne aktuelle Spiele zocken und diese in sehr guter Bildqualität auf ihrem Full-HD-Display genießen wollen. Ein wichtiger Faktor, ob ein Programm flüssig läuft oder nicht, ist die eingestellte Grafikqualität. Ein hoher Detailgrad zusammen mit optischen Verbesserungen wie Kantenglättung fordert der Grafikkarte mehr Leistung ab. Auch die eingestellte Auflösung ist ein entscheidender Punkt.

Zotac GeForce GTX 660

Zotac GeForce GTX 660 (84 Punkte)

Nach den Highend-Modellen (GTX 670 bis 690) bringt Nvidia die neue „Kepler“-Grafikchipgeneration auch in den umsatzstarken Preisbereich bis 250 Euro: Zotac hat einen neuen Chip (Codename GK106) auf seiner Karte zusammen mit zwei GByte GDDR5 verbaut. Der Leistungssprung zur Vorgängergeneration ist beachtlich: Eine derzeit etwa gleich teure GeForce GTX 560 Ti erzielt etwa nur 4927 Punkte im 3DMark 11, die GeForce GTX 660 (ohne Ti) bringt es dagegen auf 6744 Punkte – bei einer deutlich geringeren Leistungsaufnahme.

Die Spieleleistung ist sehr gut - und das bei einem geringem Stromverbrauch. Es reicht trotz fehlendem Software-Bundle für den Testsieg.

Preis: ab rund 215 Euro bei Amazon

Fazit

Die 130-Euro-Karte R7770-2PMD1GD5/OC von MSI bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis im Testfeld. © Hersteller/Archiv
Die 130-Euro-Karte R7770-2PMD1GD5/OC von MSI bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis im Testfeld.

Die beiden teuersten Grafikkarten im Test, die Zotac GeForce GTX 660 und die HD 7850 OC 2GB von Sapphire , haben erwartungsgemäß die Nase vorn. Sie sind jedem Spiele-Fan, der sein System mit einer zeitgemäßen Grafikkarte aufrüsten will, wärmstens zu empfehlen. Im günstigen Preissegment unter 150 Euro liefern die Sapphire HD 7700 Vapor-X, die MSI R7770-2PMD1GD5/OC und die HIS 7770 iCooler 1GB eine überzeugende Leistung, die für die meisten Anwender ausreichen dürfte. Allerdings sollte man sich im Klaren sein, dass für zukünftige Spiele mit gesteigerten Anforderungen möglicherweise nicht genügend Leistungsreserven vorhanden sind. Bei aktuellen DX11-Titeln schon jetzt zu kämpfen hat die letztplatzierte Asus GT640-2GD3. Auch der niedrige Preis macht das nicht wett.

 
x