Schaulaufen

Zehn LCD-TVs 94 bis 107 cm

Frei nach dem Motto "Pret-a-porter trifft Haute Couture" lud die Redaktion auf den hauseigenen Catwalk ein. In zehn Einzeltests zeigten LCD-Einsteigermodelle ungeahnte Qualitäten, die Mittelklasse bot abgefahrene Novitäten und die High-Ender setzten Prioritäten.

Fernseher auf dem Laufsteg

© Video Homevision

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All den günstig angebotenen Riesen-Fernsehern zum Trotz verkaufen sich die "kleinen" TV-Geräte nach wie vor exzellent. Gerade im Segment um einen Meter Bilddiagonale ist der Markt heiß umkämpft.

Video-HomeVision hat daher nahezu die gesamte Hersteller-Garde geladen, um die 37-bis 40-Zoll-Klasse genauer zu beleuchten. Einzige Ausnahme: Branchen-Neuling Hannspree konnte mangels passender Bilddiagonale nur das nächstgrößere Modell beisteuern und ist somit mit einem 42-Zöller vertreten.

Angefangen beim schlichten Fernseher bis hin zum Multimedia-Center mit Aufnahmefunktion ist alles dabei, was das Herz begehrt. Eine Staffelung bezüglich der Ausstattungsmerkmale war in diesem Testfeld nicht auszumachen. Oberhalb von 1000 Euro bringen die Kandidaten bereits vieles mit, was auch in teureren Modellen verbaut wird, wie etwa die 100-Hertz-Technik, Netzwerk-Funktionen und sogar aufwendige Bildverbesserer.

Auch die Rückbeleuchtung scheint nicht immer ein Preismerkmal zu sein. So verfügen etwa der günstige Hannspree, die Mittelklässler von Samsung und Panasonic sowie der teure Loewe noch über eine konventionelle Röhrenbeleuchtung. Alle anderen Fernseher enthalten Rand-Leuchtdioden. Das senkt zwar den Verbrauch, wirkt sich aber nicht immer positiv auf eine Ausleuchtung aus.

Viel Aufmerksamkeit erzielten die aufgebohrten Internet-Funktionen. Vor allem Bezahldienste halten immer mehr Einzug in die Internet-Portale der Fernseh-Anbieter. Sei es bei Sony durch den Audio-Stream der Berliner Philharmoniker, Panasonic mit Acetrax, Philips mit Videoload oder LG mit Maxdome.

Aber auch im heimischen Netzwerk tut sich immer mehr. Alle Kandidaten mit eingebauter Netzwerk-Buchse oder WLAN-Funktion können vom eigenen PC oder via NAS Medien-Inhalte abrufen. Vorausgesetzt, dort läuft ein Server-Programm, das es für fast jeden PC gratis gibt. Die Fernseher arbeiten dann als Digital Media Player. So muss der Benutzer mithilfe der Fernbedienung aus den gespeicherten Mediendaten die gewünschten heraussuchen.

Philips, Sony, Sharp und Samsung implantierten ihren Modellen zusätzlich einen Digital Media Renderer. Damit wird der Fernseher zum Befehlsempfänger: Will man spontan etwa ein Foto von seinem Notebook oder vom Handy auf dem TV-Panel zeigen, reichen zwei Klicks, und der PC schickt das Bild über das Netzwerk an den TV.

Das Stöpseln am Front-Anschluss des Fernsehers und das Wühlen mit der TV-Fernbedienung in PC-Ordnern entfallen. Mit Windows 7 oder der Gratis-Software "Twonky Beam" gibt es diese Funktion sogar ohne weitere Kosten.

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