Drucken per Funk

WLAN-Multifunktionsgeräte im Test

WLAN-fähige Multifunktionsgeräte sind Platz sparende Alleskönner, die ohne Datenkabel die anfallende Dokumentenverarbeitung übernehmen.

  1. WLAN-Multifunktionsgeräte im Test
  2. Druckerinbetriebnahme
  3. Fazit des Vergleichstests
Multifunktionsgeräte

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hardware, Multifunktionsgeräte

Multifunktionsgeräte haben in vielen Haushalten und Büros Einzelgeräte wie Scanner, Drucker, Kopierer und Fax abgelöst. Die kompakten Alleskönner benötigen weit weniger Stellplatz als mehrere Einzelgeräte. Außerdem ist in der Regel nur noch ein Stromanschluss und ein Datenkabel notwendig. Mit der Verbreitung von kabellosen Netzwerken, sei es im Büro oder zu Hause, kamen auch die ersten WLAN-Drucker auf den Markt.

Diese Entwicklung machte auch vor den Multifunktionsgeräten keinen Halt. Neben dem geringen Stellplatz ist bei diesen Geräten während des Betriebs nun auch kein Datenkabel mehr notwendig. Das hat den Vorteil, dass das Gerät nicht mehr in der Nähe eines Rechners oder einer Netzwerkbuchse stehen muss.

Die Beschickung der WLAN-All-in-Ones mit Arbeitsaufgaben kann bei günstigen WLAN-Bedingungen durchaus zimmer- oder stockwerkunabhängig erfolgen. Weiterhin lassen sich die Geräte von WLAN-fähigen mobilen Geräten wie Smartphones oder WiFi-fähigen Digitalkameras mit Druckaufträgen beschicken.

Kaufberatung: Farblaserdrucker unter 1.000 Euro

Viele Geräte erlauben auch den Zugang zum Internet. Hier stellen die Druckerhersteller für ihre Geräte Apps bereit, die entweder Informationen auf die Druckerdisplays senden oder Druckaufgaben durch voreingestellte Funktionsparameter erleichtern.

Wir haben uns für Sie bei der Einstiegsklasse von Multifunktions-Tintengeräten umgesehen und aktuelle Geräte in der Preisklasse zwischen 100 und 200 Euro zu einem Vergleichstest angefordert. Alle Geräte bieten eine WLAN-Schnittstelle sowie einen automatischen Dokumenteneinzug (ADF).

Bildergalerie

Brother DCP-J925DW
Galerie

Testurteil: Brother DCP-J925DWGesamtwertung: gut 79 %Preis/Leistung: gut+ Ausstattung, Folgekosten+ Druckqualität, Geschwindigkeit-…

Die Ausstattung des Testfeldes

Bis auf ein Gerät, dem die Faxfunktion fehlt, bieten alle Testgeräte die 4in1-Funktion (Drucken, Kopieren, Scannen, Faxen). Das Brother-Modell ohne Faxfunktion fand den Weg ins Testfeld, weil es brandneu und erst ab Ende August in Deutschland zu haben ist.

Wer die Faxfunktion nicht vermisst, bekommt bei diesem Gerät Zusatzfunktionen, die die anderen Testgeräte nicht zu bieten haben, beispielsweise den direkten CD/DVD-Druck oder ein Touchscreen-Display inmitten des Gerätebedienfeldes.

Im Testfeld haben wir Modelle sowohl mit Einzelpatronen für jede Farbe als auch Geräte mit Dreifarbpatrone plus Schwarzpatrone (Canon MX410; Kodak ESP 2170). Bis auf die genannten Multifunktions-Drucker verfügen alle Testgeräte über eine Duplexeinheit, die den Papier sparenden, automatischen Zweiseitendruck ermöglicht. Bei Canon und Kodak muss man die Blätter manuell für den Zweiseitendruck vorlegen.

Ratgeber: Drucken über Netzwerk

Neben der WLAN-Schnittstelle für den kabellosen Datenempfang von kompatiblen Geräten und Netzwerken sind der Brother J925DW sowie der HP C410 mit einer Schnittstelle für kabelgebundene Netzwerke ausgerüstet. Alle Testgeräte erlauben den Direktdruck von PictBridge-fähigen Digitalkameras, Slots für Speicherkarten fehlen nur dem Canon MX410.

Lexmark

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Lexmark versteckt sein durchaus großes Netzteil geschickt im Inneren des Gehäuses.

Allerdings ist die Speicherkartenkompatibilität von Modell zu Modell unterschiedlich. Brothers J925DW sowie das HP C410 verfügen neben der eigentlichen A4-Papierkassette über ein Zusatzvorlagefach für kleinere Fotopapiere (z.B. 10 x 15 cm). Alle Modelle beherrschen im Fotodruckmodus auf entsprechend beschichteten Fotopapieren den Randlosdruck bis zum A4-Format.

Während Brother, Lexmark und Canon das Netzteil für den Stromanschluss im Gerät integriert haben, also nur mit einem Netzstecker auskommen, muss man bei Kodak und HP immer noch mit klobigen externen Netzteilen leben. Lexmark und HP nutzen zudem auf der Druckerseite Spezialstecker, die in der Regel den eventuellen Nachkauf beim Hersteller erfordern.

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