Ratgeber

Warum überhaupt Bildstabilisierung?

Beim Fotografieren unbewegter Objekte tritt ein Verwackelungseffekt ein, wenn der Fotograf die Kamera während der Aufnahme zu stark bewegt. Wegen des Abbildungsmaßstabs führen zudem schon relativ kleine Bewegungen der Kamera zu großen Auswirkung im Bild. Da ein Mensch nicht in der Lage ist, seine Hände vollständig ruhig zu halten, tritt dieses Verwackeln bei praktisch jeder Aufnahme auf. Bei einer Kamera ohne Bildstabilisator hängt es entscheidend von der Belichtungszeit und dem gewählten Bildwinkel (Objektiv bzw. Brennweite) ab, ob die Verwackelung zu sehen ist oder nicht. Als Faustregel hat sich bewährt, mit einer Belichtungszeit zu fotografieren, die mindestens so kurz ist wie der Kehrwert der effektiven Brennweite. Also entsprechend bei unseren Messungen mit 1/35 s für die Brennweite 35 mm oder 1/200 s für die Teleeinstellung des Objektivs.

Wenn beim Fotografieren eines vorbeifahrenden Autos die Belichtungszeit zu lang gewählt ist, wird das Auto auf dem entstandenen Bild unscharf (verwischt) sein. Dieses Problem kann auch der beste Bildstabilisator nicht lösen, da der Bildstabilisator nur Bewegungen der Kamera ausgleicht, sich hier aber das Objekt bewegt. Bei bewegten Objekten helfen - von Mitzieh-Techniken abgesehen - nur kurze Zeiten, und das bedeutet häufig hohe Empfindlichkeiten.

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