Vergleichstest

Vier 37-Zoll-Fernseher im Vergleich

In einem kleinen Raum wirkt selbst ein 37-Zöller relativ groß. Es soll sogar TV-Nutzer geben, die eine kürzere Diagonale bevorzugen. Noch immer zählt diese Kategorie deshalb in Deutschland zu den meistverkauften.

Wohnzimmer aus der Vogelperspektive

© Josef Bleier, Stefan Rudnick

Vier 37-Zoll-Fernseher im Vergleich

Wer möchte in seinem Wohnzimmer vor einem Riesenfernseher sitzen wie in der ersten Reihe vor einer Kinoleinwand? Manche mögen das zwar, allerdings müssen sie damit rechnen, nicht das gesamte Bild erfassen zu können.

App-Fernbedienung

© Josef Bleier, Stefan Rudnick

Für alle hier vorgestellten Fernseher können Besitzer eines Smartphones eine passende App in den einschlägigen Programmbibliotheken herunterladen.

Es sind oft eher praktische Gründe, die zum Kauf eines 37-Zöllers raten lassen. Der Klassiker ist die Schrankwand, in die der Fernseher wunderbar hineinpasst. 37-Zöller gehören deshalb trotz immer größer werdender TV-Maße längst keiner aussterbenden Gattung an. Auch wenn von 15 angeschriebenen Herstellern nur vier am Vergleich teilnehmen wollten: die 94-cm-Bilddiagonale gehört noch immer zur Kategorie der meistverkauften TV-Klassen in Deutschland.

Vier Siegertypen

Unsere Testgeräte liegen allesamt im Preisbereich zwischen 800 und 900 Euro, sind aber trotzdem sehr unterschiedlich ausgerüstet. So sind nur zwei von ihnen 3D-tauglich. Die passenden Brillen dazu muss der Interessent hinzukaufen: für 40 Euro bei Samsung und 50 Euro bei Sony.

Netzwerk- und Internet-Funktionen bieten alle Kandidaten an, jedoch in unterschiedlicher Ausführung. Und die sozialen Netzwerke sind inzwischen ein fester Bestandteil der Applikationen. Facebook und Twitter etwa hat jedes der hier vorgestellten TVPortale intus.

Gimmick oder Feature?

Ein weiteres Standard-Feature der Mittelklasse ist USB-Recording geworden, obwohl es in der für TVs üblichen Version viele Einschränkungen mit sich bringt. Zunächst muss der Zuschauer die USB-Festplatte formatieren. Sie arbeitet fortan nur noch am selben Fernseher und lässt sich auch nicht am Windows-PC auslesen. Wer den Speicher wieder am PC nutzen will, muss ihn erneut formatieren. Die Aufnahmen sind dann aber weg.

Darüber hinaus bleibt während einer laufenden Aufnahme der Tuner gesperrt. Umschalten geht nicht. Bei allen hier vorgestellten Fernsehern kann man nicht einmal während des Mitschnitts ins Netzwerk oder Internet. Beim Sony etwa startet die Facebook-App zwar als Miniatur-Einblendung, vergrößern lässt sich die Seite aber nicht. Immerhin kann man beim Sony - wie auch beim Philips - einen Blick in den EPG werfen.

Beim Panasonic klappt das nicht. Dafür gibt er bei laufender Aufnahme Mediendateien vom USB-Stick wieder. Externe Festplatten-Rekorder sind da komfortabler.

Download: Tabelle

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