Ultraflache LED-Monitore

Vergleichstest: 23-Zoll-LED-Monitore

Die neue Generation von LED-Monitoren ist besonders schlank und rank. Doch wie sieht es bei diesen ultraflachen Geräten mit der Bildqualität, der Farbdarstellung und dem Stromverbrauch aus? Wir testen sechs LED-Bildschirme mit 23-Zoll-Bilddiagonale.

  1. Vergleichstest: 23-Zoll-LED-Monitore
  2. FullHD 21 bis 24 Zoll
  3. Die Ergebnisse
display, pc

© PCgo

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Schenkt man einer Studie Glauben, die der Hersteller LG vor Kurzem veröffentlicht hat, dann sind ein geringer Energieverbrauch und Platzersparnis die wichtigsten Kriterium beim Kauf eines Computerbildschirms. Beides erfüllen die aktuellen LED-Monitore in idealer Weise. Bei Notebooks und den meisten TV-Geräten ist eine LED-Hintergrundbeleuchtung des Displays schon seit geraumer Zeit Standard.

Jetzt ist die Technologie auch bei Desktop-Monitoren auf dem Vormarsch. Doch wo liegt eigentlich der Vorteil dieser Leuchtdioden? Im Grunde handelt es sich auch hier um ganz normale Flüssigkristallbildschirme (LCDs, englisch"liquid crystal displays"). Um das Bild zu erhellen, verwendete man bislang als Hintergrundbeleuchtung ("Backlight") meist Kaltlichtkathoden (CCFLs), die technisch einer Leuchtstoffröhre ähneln.

Bei LED-Monitoren werden stattdessen Leuchtdioden eingesetzt. Die sind langlebiger und erlauben den Bau schlanker und energiesparender Geräte. In den hier getesteten Monitoren kommen nur weiße LEDs zum Einsatz. LEDs in den Grundfarben Rot, Grün und Blau würden Vorteile in der Farbdarstellung bieten, sind in der Herstellung aber teuer und deshalb Profi-Geräten vorbehalten.

Verbaut werden zudem die üblichen TN-Panels. Sie sind günstig in der Herstellung und bieten gute Reaktionszeiten, allerdings muss man mit Kontrastverlust und Farbunreinheiten rechnen, wenn man von der optimalen Sitzposition direkt vor dem Bildschirm zu stark abweicht.

Bildergalerie

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Galerie

Der Samsung SyncMaster BX2350 sticht durch sein schickes Design hervor.Samsung SyncMaster BX23249,- €; www.samsung.de+ Helligkeit und Kontrast+…

Vor- und Nachteile von LED

Bei einem TFT-Display sorgt eine Lichtquelle - unabhängig vom dargestellten Bild - für eine permanente Hintergrundbeleuchtung. Erst die vorgeschalteten Flüssigkristalle sorgen dafür, dass die gewünschten Farben und Helligkeitsstufen erzeugt werden. Bei CCFL-Backlights sind eine Reihe von Leuchtröhren direkt hinter dem Panel angeordnet.

Asus ML238

© PCgo

Der Gehäusefuß des Asus ML238 ist ein Hingucker, erlaubt aber keine Höhenverstellung.

Typischerweise werden hier maximale Leuchtstärken von 300 bis 400 Candela/m² erreicht. Solche Werte werden in der Praxis aber nur selten benötigt, im Gegenteil: Eine zu hoch eingestellte Helligkeit strengt die Augen sehr an. Eine richtig schlanke Display-Konstruktion lässt sich mit CCFLs nicht erreichen, da sie eine gewisse Bautiefe benötigen. Dies lässt sich erst mit LEDs erreichen.

Wie im Notebook-Bereich setzen die Hersteller bei Desktop-TFTs meist auf das Edge-LED-Backlight. Dabei sind die LEDs nur an den Seiten des Monitors angebracht und beleuchten von dort die gesamte Fläche. Die technische Herausforderung besteht darin, das Licht gleichmäßig über die gesamte Bildfläche zu verteilen, um eine fleckige Darstellung zu vermeiden.

Einfacher wäre ein "Direct-LED" oder auch "Full-LED" genanntes Design, bei dem hinter der gesamten Bildfläche Leuchtdioden angebracht sind. Dies ist technisch kein Problem, wird aber aus Kostengründen nur bei höherwertigen Geräten eingesetzt. Durch die größere Anzahl an Leuchtdioden würde zudem der Stromverbrauch wieder ansteigen.

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