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Universal-Notebook-Netzteile

Universal-Notebook-Netzteile mögen auf den ersten Blick überflüssig erscheinen. Bei genauer Betrachtung sind sie jedoch ungemein praktisch, vor allem dann, wenn der Rechner an zwei verschiedenen Standorten - wie zu Hause und im Büro - betrieben wird. Dann entfällt die lästige Krabbelei unter dem Schreibtisch bei der Suche nach einer Steckdose.

  1. Universal-Notebook-Netzteile
  2. "Schutzmechanismus"
notebook netzteile

© PC Magazin

notebook netzteile

Egal wo man seinen portablen Rechner in Betrieb nimmt, die Suche nach einer Steckdose gehört fest zum Ritual. Denn auf Akku lässt man sein Notebook nur dann laufen, wenn es unvermeidbar ist.

Entsprechend heißt es für viele Anwender, unter den Tisch krabbeln, Netzteil ausstecken, Kabel einrollen, Netzteil einpacken, um dann am anderen Standort in umgekehrter Reihenfolge das Netzteil wieder in Betrieb zu nehmen. Wer sein Notebook vor allem an zwei Standorten betreibt - z.B. zu Hause und im Büro - wird sich ein zweites Netzteil wünschen, um sich den täglichen Kniefall zu ersparen.

Natürlich kann man ein Zweitnetzteil vom Notebook-Hersteller erwerben. Nur sind diese nicht immer preiswert und vor allem nicht auf die Schnelle nebenan beim Elektronikdiscounter zu haben. In diese Bresche schlagen diverse Anbieter von Universalnetzteilen.

Bildergalerie

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Galerie

Spannungsbogen

Die meisten moderne Notebooks erwarten von ihren Netzteilen eine Gleichspannung von rund 19 Volt. Dabei muss die Spannung nicht exakt übereinstimmen. Die große Masse der 19 Volt-Netzteile eignet sich auch für Notebooks, die laut Hersteller nach 18,5, 19, 19,5 oder gar 20 Volt verlangen. Die exakte Spannungsregelung findet auf der Hauptplatine bzw. einer Tochterplatine im Inneren des Notebooks statt.

Hier wird auch die Ladespannung für den Akku erzeugt, wobei sich die eigentliche Laderegelung auch im Akkupack befinden kann. Entsprechend ist die Toleranz gegenüber Schwankungen der Versorgungspannung des externen Notebook-Netzteils vergleichsweise groß. Da die überwiegende Mehrzahl der Notebooks nach 19 Volt verlangt, war diese Ausgangsspannung die Mindestvoraussetzung für die Teilnahme an unserem Test.

Extrawürste

Innergie mCube90

© PC Magazin

Vorbildliche Ausstattung: Eine Kabeltasche sowie diverse Anschlusskabel - darunter auch für 12-Volt KFZ-Bordspannung - bietet das Innergie mCube90.

Dennoch gibt es aber auch Notebooks, denen nach weniger - z.B. 16 Volt - oder mehr - z.B. 24 Volt - Spannung dürstet. Entsprechend haben wir zwei Netzteile im Test (Lindy, Perl), die auch alternative Versorgungsspannungen ausgeben. Dabei sorgt beim Lindy SPS EA1122 eine Kodierung im Stecker dafür, dass das Netzteil die passende Spannung liefert. Dazu sind die Stecker farblich markiert, was unbedingt beachtet werden sollte.

Andernfalls könnten ansonsten mechnisch identische Stecker für eine fatal zu hohe Spannung sorgen. Das Perl Revolt PX-1047 bietet hierzu einen kleinen Druckschalter, mit dem die Ausgangsspannung gewählt werden kann. Eine LED-Anzeige informiert dabei über die gewählte Spannung. Auch dies ist nicht ganz ungefährlich, zumal das Perl-Netzteil als einziges im Test eine versehentliche Verpolung des Anschlusssteckers erlaubt und sich das Handbuch über diese Gefahr ausschweigt.

Lesestunde

Vor dem Kauf eines Zweitnetzteils sollten Sie in jedem Fall klären, welche Spannung und wieviel Strom Ihr Notebook benötigt. Am besten werfen Sie einen Blick auf das Typenschild Ihres Originalnetzteils. Dort sollten Spannung und maximaler Strom angegeben sein. Ein typischer Wert wäre 19 Volt und 3 Ampere.

Daraus ergibt sich eine Leistung von (19 Volt x 3 Ampere) 57 Watt. Als Nachrüstnetzteil sollte dann ein Exemplar mit 19 Volt und 60 Watt Nennleistung ausreichen. Etwas mehr als beim Original kann nicht schaden; wer sein Netzteil zu groß dimensioniert, zahlt aber womöglich mehr und hat tendenziell auch schwerer zu tragen.

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