Der ideale PC-Monitor für jeden Zweck

Trends, Checkliste, Tipps

Die Monitor-Trends 2010

Auch im Monitorbereich schreitet der technische Fortschritt voran. Statt der bislang verwendeten Kaltlichtkathoden (CCFLs) sollen verstärkt Leuchtdioden (LED-BLU) zum Einsatz kommen. Diese sorgen für ein helleres Bild, eine bessere Farbdarstellung und verbrauchen weniger Strom. Schon für 2009 wird mit einem Marktanteil von über 50 Prozent bei Notebook-Displays gerechnet, bei PC-Monitoren wird der Wechsel aus Kostengründen noch etwas länger dauern. Neuigkeiten gibt es auch bei den Schnittstellen, der DisplayPort steht in den Startlöchern. Er ist quasi ein besserer Ersatz für HDMI und kann - da keine Lizenzgebühren anfallen - günstiger hergestellt werden. Der DisplayPort erlaubt dünnere und längere Kabel, höhere Auflösungen und ist weniger störanfällig. Für PC-Spieler könnten sich TFTs mit 120 statt der üblichen 60 Hertz (Hz) als sinnvoll erweisen, versprechen die Geräte in der Theorie eine flüssigere Darstellung. Ein Trend ist auch das Thema "3D". Hyundai, ViewSonic und Nvidia bieten etwa entsprechende Brillen oder Monitore an, mit denen sich Filme und Spiele in 3D darstellen lassen. Ob sich 3D im großen Stil durchsetzt, erscheint derzeit fraglich, da das Betrachten von 3D-Bildern über einen längeren Zeitraum anstrengt.

Checkliste: Das ideale Display für jeden Anwendertyp

Gelegenheitsnutzer Für Anwender, die ihren PC nur gelegentlich für E-Mails, Internet oder Office verwenden, genügt ein günstiger 19-Zöller, der aber zumindest einen DVI-Eingang besitzen sollte. Büro-Anwender / Viel-Nutzer Wer lange vor dem PC sitzt, sollte ein entspiegeltes Modell mit Höhenverstellung bevorzugen. Empfehlenswert sind 22-Zöller mit 1680 x 1050 Bildpunkten oder 24-Zöller mit 1920 x 1200 Bildpunkten und DVI-Eingang, da sie eine gute Lesbarkeit von Schrift ermöglichen. PC-Spieler und Film-Fans Achten Sie auf geringe Reaktionszeiten. Da hohe Spiele-Auflösungen viel PC-Leistung erfordern, ist ein 22-Zöller (1680 x 1050 Pixel) oder ein 19-Zöller (1440 x 900 Pixel) oft die bessere Wahl.Grafiker und Bildbearbeiter Für die professionelle Bildbearbeitung eignen sich TFTs mit TN-Panel kaum. Nur die teureren Geräte mit S-PVA-, MVA- oder IPS-Panel garantieren weite Blickwinkel und unverfälschte Farbverläufe. Achten Sie zudem auf eine hohe Pixeldichte, siehe Tabelle auf Seite 75.

Mini-Workshop: Größere Schriften unter Windows einstellen

Viele PC-Nutzer beklagen eine zu kleine Schrift der Icons, in PC-Anwendungen und im Internet. Dies lässt sich schnell korrigieren. 1. Unter Windows XP klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine frei Stelle des Desktops und wählen aus dem Kontextmenü "Eigenschaften / Darstellung" und unter "Schriftgrad" die "Große Schriftarten". 2. Unter Vista wählen Sie in der "Systemsteuerung" unter "Darstellung und Anpassung / Anpassung" die "Aufgabe": "Schriftgrad anpassen (DPI)". Auf die größere Skalierung wechseln Sie mit "120 DPI". 3. Unter Windows 7 verändert man die Schriftgröße so: Wählen Sie in der "Systemsteuerung" unter "Darstellung und Anpassung / Anzeige" die Option "Mittel - 125 %".

Kaufberatung: Monitore

© Archiv

Unter Windows Vista und 7 lässt sich auch die Größe der Symbole leicht ändern. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine leere Stelle des Desktops und wählen Sie unter "Ansicht" eine neue Einstellung.

4. In den Web-Browsern Firefox, Internet Explorer und Google Chrome ändern Sie durch die Tastenkombinationen "Strg +" für Vergrößern und "Strg -" für Verkleinern das Schriftbild der aktuell angezeigten Website.

Glossar: Die wichtigsten Begriffe rund um Flachbildschirme

Kontrast: Das Kontrastverhältnis beschreibt den Helligkeitsunterschied zwischen dem hellsten weißen und dunkelsten schwarzen Bildpunkt. Statt des statischen Kontrastverhältnisses (etwa 700:1) geben viele Hersteller nur ein dynamisches Kontrastverhältnis an. Diese Maximalwerte (oft 8000:1 und höher) sind mit den statischen Angaben nicht vergleichbar.FullHD: bezeichnet die derzeitige Obergrenze von 1920 * 1080 Bildpunkten des hochauflösenden Fernsehens (HDTV).

Helligkeit: Die Helligkeit wird in Candela pro Quadratmeter (cd/m²) gemessen. Je höher die Angabe, umso besser.LCD/ TFT: LCD und TFT bezeichnen die gleiche Technik zur Bilddarstellung. LCD steht für "Liquit Crystal Display" (Flüssigkristallbildschirm) und TFT für "Thin Film Transistor" (Dünnschichttransistor). Reaktions- oder Schaltzeit: Sie wird in Millisekunden (ms) angegeben. Bei zu hohen Reaktionszeiten kommt es bei schnellen Bewegungen von Objekten im Bild zu Schlieren und verwischten Darstellungen.Zoll: TFT-Monitore werden in ihrer Größe nach Zoll-Klassen unterteilt. Ein Zoll entspricht 2,54 Zentimetern (cm). Ein 22-Zoll-TFT hat eine Bildschirmdiagonale von knapp 56 Zentimetern, bei einem 24-Zöller sind es 61 Zentimeter.

Bildergalerie

Monitore
Galerie
Computer:Displays:Monitore

Mit einer Höhenverstellung lässt sich das TFT für jeden Anwender optimal ausrichten.

Mehr lesen

Newsletter -

Mehr zum Thema

Monitore Kaufberatung
Großes Display, kleiner Preis

Große PC-Bildschirme müssen nicht teuer sein. Schon ab 250 Euro sind 27-Zoll-Flachbildschirme zu bekommen. Ob die gigantischen Preisschlager…
Philips Brilliance 225P1ES
Top oder Flop?

Viel Bild für wenig Geld: 22-und 24-Zoll-Monitore gibt es neuerdings schon um 100 bzw. 150 Euro. Stimmt die Qualität der Billigbildschirme? Was…
Die besten Flachbildschirme
Top 5

Günstige Preise machen es möglich: Kleiner als 23 Zoll muss ein Display heute nicht mehr sein. Die fünf besten Flachbildschirme dieser Klasse haben…
monitor, display, hd, 27-zoll
Full HD jetzt in XL

Wir haben aktuelle 27-Zoll-Monitore mit Full-HD-Auflösung getestet und konnten dabei deutliche Unterschiede feststellen. Welche das sind und worauf…
Monitore
Monitor Kaufberatung

Wir klären auf, worauf man vor der Anschaffung eines Monitors achten muss und welche spannenden Neuerungen Käufer schon bald erwarten.