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Top 5: Surround-Receiver unter 500 Euro

Echten Heimkinogenuss gibt es erst, wenn Bild und Ton perfekt sind. Ein Surround-Receiver ist da unausweichlich. Für gute Geräte müssen Sie nicht mehr als 500 Euro zahlen.

Surround-Receiver

© Hersteller/Archiv

Surround-Receiver

Filmfans mit Anspruch kommen nicht um einen Surround-Receiver herum, der das Bild auf den TV hebt und den Ton auf die im Raum angeordneten Boxen verteilt. Erst so entsteht das Gefühl, "mitten im Film" zu sein. Die gute Nachricht: Für die nötige Technik müssen Sie keine 500 Euro auf den Tisch legen. Wir haben Surround-Receiver dieser Preisklasse verglichen und festgestellt, dass es sogar auch schon für unter 300 Euro sehr interessante Angebote gibt.

Das Testfeld

Sämtliche Geräte haben in unserem Vergleich ein gutes Ergebnis erzielt, mit allen ist also ein klanglich anspruchsvolles Heimkino-Erlebnis möglich. Dennoch liegt der Testsieger Marantz SR5007 mit 580 Punkten 22 Zähler vor der Konkurrenz. Besonders beim Klang konnte der Receiver punkten. Auch der zweitplatzierte Onkyo TX-NR616 lässt mit 558 Punkten noch eine Lücke zu den anderen Receivern. Er konnte im Test das beste Bild vorweisen.

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Den dritten Platz teilen sich in unserem Test die Receiver Pioneer VSX-922 und Yamaha RX-V673 mit 547 Punkten, die durchweg solide Ergebnisse erzielten. Den letzten Platz erreicht der Denon AVR-2113 mit 542 Zählern, der in der Bedienung jedoch für sich warb und in diesem Bereich den besten Wert im Test erzielte.

Die Preisspanne

Die gute Nachricht zuerst: Das günstigste Gerät in unserem Test ist nicht das mit dem geringsten Punktewert. Der Pioneer VSX-922 liegt punktgleich mit dem Yamaha RX-V673 auf dem dritten Platz und kostet nur 298 Euro, während der zweitgenannte preislich bei 399 Euro liegt. Ebenfalls für 399 Euro bekommt der Käufer den Denon AVR-2113 auf dem fünften Platz. Wer weniger zahlen, aber ein Gerät mit besserem Testwert bekommen will, greift zum Onkyo TX-NR616, der als Zweitplatzierter für 338 Euro durchaus als Schnäppchen bezeichnet werden kann. Für den Testsieger Marantz SR5007 muss der Heimkinofan 499 Euro auf den Tresen legen. Die Straßenpreise haben wir mittels Preissuchmaschinen im Internet ermittelt.

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Echten Heimkinogenuss gibt es erst, wenn Bild und Ton perfekt sind. Ein Surround-Receiver ist da unausweichlich. Für gute Geräte müssen Sie nicht…

Testsieger: Marantz SR5007

Testwertung: sehr gut (580 von 770 Punkten)Preis: ab 499 Euro

Pro

  • emotional packende Wiedergabe mit großer Klangfarbenpalette

Contra

  • nur ein HDMI-Ausgang

Beim Marantz SR5007 sieht man schon von Weitem, mit welchem Hersteller man es zu tun hat: Die Designsprache des Surround-Receivers ist erfreulich charakteristisch und macht etwas her. Die klare Optik mit runden Elementen an der Front gefällt auf Anhieb.

Und auch technisch kann der Marantz SR5007 überzeugen. 4K-Skalierung bietet der Receiver auch für Analog-Videos. Die beiden Video-Prozessoren ADV 8003/3 und ADV 7850 liefern bestechend brillante, farbechte Bilder.

Die Anschlussmöglichkeiten sind ausreichend. Wer viele Analogquellen anbinden möchte, findet am Marantz SR5007 drei Composite- und zwei Komponenten-Eingänge sowie je einen passenden Ausgang. Besonders praktisch ist das integrierte AirPlay, mit dem drahtlos von Apple-Produkten Inhalte gestreamt werden können.

Was den Klang angeht, beeindruckt der SR5007 besonders durch seinen bemerkenswert knackigen Bass. Mit ausgesprochen gutem Timing und anspringender Impulsivität macht das Gerät schlicht Freude. Und auch im Surround-Modus bewies der Receiver sein Können und erzeugte einen großen, zusammenhängenden Raum.

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Die Alternative: Onkyo TX-NR616

Testwertung: sehr gut (558 von 770 Punkten)Preis: ab 338 Euro

Pro

  • spritzige, dynamische Wiedergabe

Contra

  • Bedienung

Der Onkyo TX-NR616 kommt in Schwarz mit wuchtiger, eindrucksvoller Optik daher. Bei den Anschlüssen hat Onkyo zuletzt etwas abgespeckt, dennoch bleiben acht HDMI-Eingänge und zwei -Ausgänge übrig. So kann neben dem Fernseher auch noch ein Beamer angeschlossen werden. An der Front wartet ein HDMI-Anschluss darauf, von Mobiltelefonen mit unterstütztem MHL-Standard mit 1080p-Signalen und Surround-Klang mit bis zu 7.1 Kanälen bespielt zu werden. Außerdem gibt es fünf Eingänge für Standard-Video- und Videokomponenten-Signale sowie jeweils einen Ausgang. Online-Dienste wie Spotify , Aupeo, simfy und MP3tunes sind ebenfalls integriert.

Bei der Bedienung hat Onkyo ebenfalls abgespeckt, was zu weniger Komfort führt. Erfreulicher ist die Videoverarbeitung: Mit hochwertigen Qdeo-Chips wurde der TX-NR616 auf 4K getrimmt, womit sich Signale mit 480i/p, 720i/p und 1080i/p auf 4.096 x 2.160 hochrechnen lassen. Der Surround-Receiver punktet zudem mit reichlich Bildeinstellmöglichkeiten, ausgezeichneter Skalierung und Vollbildwandlung.

Und auch beim Klang kann der Onkyo für sich werben. Mit enormer Spielfreude meistert er auch größere Dynamiksprünge und sorgte im Stereo- und Surround-Modus für eine große Abbildung.

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