Vergleichstest

Tipps für Ihr drahtloses Heimnetz

Tadellos drahtlos

Mit diesen Tipps funktioniert Ihr drahtloses Heimnetz ohne Probleme.

  • Der richtige Router-Standard

Der WLAN-Empfang am Küchentisch könnte nicht besser sein, doch im Wohnzimmer gibt es Probleme? Wenn der WLAN-Empfang in Ihrem Haus schwankt, liegt es oft daran, dass für den WLAN-Router nicht der optimale Standort gewählt wurde. Mit der Smartphone-App WiFi Analyzer oder der PC-Software HeatMapper (www.ekahau.com/heatmapper ) können Sie herausfinden, wie stark der WLAN-Empfang an verschiedenen Orten im Haus ist.

Anhand der Ergebnisse platzieren Sie Ihren Router so, dass möglichst in allen Räumen tadelloser Empfang herrscht. Hilfreich für das Ausmessen ist ein Grundriss der Wohnung als Bilddatei.

  • Stören Ihre Nachbarn?

Wenn neben Ihrem eigenen WLAN-Router auch andere Router in Reichweite Ihrer Geräte senden, kann das zu Störungen führen. Vor allem dann, wenn zwei oder sogar mehrere Router einander überlagernde oder gleiche Funkkanäle verwenden.

Der Sendebereich Ihres Routers sollte sich nicht mit denen anderer Router überschneiden - am besten liegt er mindestens fünf Kanäle vom Router mit der nächststärkeren Sendeleistung entfernt. Mit dem WiFi Analyzer oder der Software inSSIDer (www.metageek.net/inssider ) prüfen Sie, ob eine Überschneidung vorliegt. Wenn Sie einen Router ermitteln, der auf demselben Funkkanal wie Ihrer sendet, sollten Sie den Sendekanal Ihres Routers ändern. Dazu wechseln Sie im Router-Menü in die WLAN-Einstellungen.

  • Die richtige Verschlüsselung

Richtig konfiguriert, schützt der Router alle angeschlossenen Geräte vor unerwünschten Zugriffen aus dem Internet. Allerdings kommt es für die Sicherheit des WLAN auch auf die Verschlüsselung an. Alle aktuellen WLAN-Router unterstützen die für den Heimgebrauch sichere Verschlüsselung WPA-PSK oder deren Nachfolger WPA2-PSK. Diese Verschlüsselungsmethoden sind der leicht zu knackenden WEP-Verschlüsselung unbedingt vorzuziehen.

Aufgepasst: Ein WLAN-Router mit reiner WPA2-PSK-Verschlüsselung kann keine Verbindung mit Geräten eingehen, die nur WPA-PSK nutzen. Um Komplikationen zu vermeiden, sollten Sie deshalb in den WLAN-Einstellungen Ihres Routers den gemischten Modus WPA2-PSK und WPA-PSK (TKIP) aktivieren.

  • WLAN per Knopfdruck: WPS

Die klassische Methode, WLAN-Geräte mit dem Router zu verbinden, setzt die Eingabe des langen Router-Passworts voraus. Viel leichter lassen sich WLAN-Geräte mit dem Standard WPS koppeln - vorausgesetzt, der Router bietet ebenfalls WPS an.

Das Wi-Fi Protected Setup ist denkbar einfach: Zuerst betätigt man eine Taste am WLAN-Router, um diesen in den WPS-Modus zu versetzen. Danach hat man etwa zwei Minuten Zeit, um eine beliebige WPS-fähige WLAN-Hardware sicher mit dem Router zu verbinden.

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