Office-Drucker ab 200 Euro

Test: Tinten-Multifunktionsdrucker

Wir haben für Sie sechs der aktuellen Tinten-Multifunktionsgeräte mit den Funktionen Drucken, Scannen, Kopieren und Faxen in einem Vergleichstest gegeneinander antreten lassen. Sie mussten sich dabei den praxisnahen Herausforderungen eines kleinen Büros stellen.

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Obwohl die Preise für Multifunktions-Farblaserdrucker immer günstiger werden, kann man auf viele Eigenschaften der immer wieder totgesagten Tinten-Multifunktionsdrucker nicht verzichten. Letztere bieten beispielsweise die Möglichkeit, sehr unterschiedliche Medien zu bedrucken, vom Normalpapier bis hin zu hochglänzendem Fotopapier.

Sondervorlagen erlauben außer dem das Bedrucken von geeigneten CD/DVD-Rohlingen oder Plastikkarten. Weiterhin besteht die Möglichkeit des randlosen Drucks, der mit einem Laserdrucker momentan noch nicht möglich ist. Ein weiterer Vorteil tintenbasierter Drucksysteme ist der Wegfall von Feinstaubbelastungen, sodass Tintendrucker durchaus direkt am Arbeitsplatz stehen können.

Dem Argument, dass Tintendrucker zwar billig in der Anschaffung sind, aber teure Folgekosten für Verbrauchsmaterial (Tinte) verursachen, treten die Druckerhersteller mit neuen Verkaufsstrategien entgegen. Gerade für die im Office oder Home-Office angesiedelten Tinten-Multifunktionsgeräte gibt es mittlerweile unterschiedlich befüllte Tintenpatronen.

Mit den großen Patronen lassen sich heute schon bei einigen Tintenmodellen der Oberklasse Seitenpreise von einem Cent für den Standardbrief erzielen. Solche Druckermodelle bekommt man natürlich nicht bei Aldi und Co. für 50 Euro. Da muss man schon zu solchen Modellen greifen, die wir für Sie getestet haben.

Für ein gutes Tinten-Multifunktionsgerät mit den vier Funktionen Drucken, Kopieren, Scannen und Faxen sowie der Möglichkeit niedriger Seitenpreise durch den Einsatz von großen Tintenpatronen muss man zur Zeit Preise zwischen 200 und 300 Euro einkalkulieren. Dieser Anschaffungspreis und die niedrigen Seitenpreise relativieren dann schon vehement das Argument der billigen Tintendrucker mit den hohen Folgekosten.

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Office-Drucker ab 200 Euro

Wir haben für Sie sechs der aktuellen Tinten-Multifunktionsgeräte mit den Funktionen Drucken, Scannen, Kopieren und Faxen in einem Vergleichstest…

Innovative Drucker & Funktionen

Nicht nur die Optik der Tinten-All-in-Ones hat sich von der grauen Maus zum Klavierlack glänzenden Vorzeigeobjekt gewandelt. Auch die Druckerausstattung und die Funktionalität der modernen Dokumentenzentralen hat mit dem technischen Fortschritt zu Hause oder im Büro Schritt gehalten. Ohne Ausnahme lassen sich unsere Testdrucker in kabellose oder kabelgebundene Netzwerke integrieren und von vielen Arbeitsplätzen nutzen.

Die Drucker und ihr Verbrauch sowie Supportmaßnahmen lassen sich über das Internet oder kleine Admin-Tools kontrollieren und erledigen. Ihre Verbindung mit dem Internet eröffnet immer weitere Möglichkeiten. So lassen sich beispielsweise kompatible Modelle von Hewlett-Packard, auch das Modell 8500A in unserem Test, per E-Mail von jedem Ort der Welt mit Druckaufträgen beschicken.

Dieser Dienst wird von HP als ePrint bezeichnet. Lexmark stellt für seine Business-Reihe, auch für den im Test beschriebenen Pinnacle Pro, kleine kostenlose Tools online zur Verfügung. Man lädt sich diese auf den Drucker und kann so beispielsweise immer wiederkehrende Arbeitsaufgaben auf Knopfdruck oder über Icons auf dem Touchscreen-Display des Druckers erledigen.

Wie Sie den kabellosen Druckdienst ePrint von HP oder die Lexmark-Tools (Smart Solutions) einrichten und nutzen, zeigen wir Ihnen im Anschluss an diesen Testbericht in kleinen Workshops auf den Seiten 63 und 64. Weitere Innovationen sind der automatische Zweiseitenscan (Duplex-Scan) über die automatische Dokumentenvorlage.

In einem Rutsch lassen sich so Vorder- und Rückseite einer Vorlage in ein gewünschtes Format digitalisieren. Im Testfeld bietet beispielsweise der Canon MX885 diese Funktion. Mit dem Brother MFC-5895CW lassen sich A4-Vorlagen auf die Größe A3 scalieren und ausdrucken, ideal für Grafiker, Landschaftsgestalter und Planungsbüros. Der Testkandidat von Epson, das BX925FWD, bietet zwei geschlossene Papierkassetten.

Hier kann man beispielsweise gleichzeitig Firmenund Normalpapier oder je nach Bedarf weitere Medien-Kombinationen vorlegen. Befüllt man alle zwei Kassetten mit Normalpapier, hat man 500 Blatt in Reserve. Kodak hat die Papiererkennung auch beim Testmodell ESP 9250 vereinfacht. Über grafische Zeichen auf der Papierrückseite von Kodak-Sondermedien erkennt eine Lichtabtastung des Druckers die vorliegende Papierart und regelt daraufhin alle weiteren grundlegenden Treibereinstellungen für einen optimalen Ausdruck.

Man kann diese Einstellungen natürlich auch weiterhin manuell beeinflussen. So versucht jeder Druckerhersteller seine Modelle etwas von der Konkurrenz abzuheben. Letztendlich zählen aber im täglichen Arbeitsumfeld die technischen Leistung wie Seitendurchsatz und Druckqualität sowie eine einfache Bedienung über den PC oder direkt am Gerät.

Weiterhin darf man den Service-Aspekt nicht vernachlässigen. Fällt ein Multifunktionsgerät aus, muss man oft gleich auf mehrere Funktionen verzichten. Schnelle, unkomplizierte Hilfe ist bei dieser Modellklasse wichtig.

Test - das fiel besonders auf: Die Ersteinrichtung

Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen, was sich unsere Testkandidaten da im Labor lieferten. Bei der Ersteinrichtung gibt es keine nennenswerten Schwierigkeiten. Alle Vorgänge sind einesteils automatisiert andererseits mit guten grafischen Bildern oder Animationen vom Auspacken über die Druckkopf- und Tinteninstallation bis hin zum Testdruck sehr verständlich erklärt.

Auch die Netzwerkanbindung aller All-in-Ones ist vom Einsteiger zu bewältigen. Man muss lediglich den Namen des Netzwerks sowie die Verschlüsselungskennwörter parat haben.

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